«Movember» Jontsch: «Für den Schnauz gibts keine Komplimente»

Der November ist eine haarige Angelegenheit! Nach der Halbzeit zieht «Movember»-Aushängeschild Jonathan «Jontsch» Schächter ein Zwischenfazit: Für den Schnauz gibts zwar keine Schmeicheleien, dafür erfüllt er aber seinen Zweck. Damit der Radio-Moderator sein Oberlippenbärtchen auch ja wieder rasiert, wird fleissig für die Prävention gegen Prostatakrebs gespendet.

Oberhalb der Männerlippen spriessts für den guten Zweck! Im Rahmen von «Movember» lassen sich Männer auf der ganzen Welt im elften Monat des Jahres einen Schnauz wachsen. Und setzen so ein Zeichen im Kampf gegen Prostatakrebs. Radio-24-Moderator Jonathan «Jontsch» Schächter, 31, gibt sich als nationales Aushängeschild her und zeigt, was in 19 Tagen bisher gewachsen ist.

Viel zu viel - wenn es nach seiner Mutter geht. «Schon meine aktuelle Frisur fand sie etwas vom Schlimmsten. Und jetzt noch der Schnauz...», sagt Jontsch im Gespräch mit SI online. Nur noch ein Gesichts-Tattoo à la Mike Tyson könnte sein Aussehen jetzt noch toppen. Der 31-Jährige muss sich eingestehen, dass der Schnurrbart nicht gerade ein Frauenmagnet ist. «Ich hab noch kein einziges Kompliment bekommen», sagt er. Doch immerhin erfülle er seinen Zweck: Familie, Freunde und Bekannte haben bereits ein paar Scheine locker gemacht - um sicher zu gehen, dass er Ende Monat den Rasierer in die Hand nimmt. «Mo Bro» Jontsch hofft nur, dass in den 30 Tagen gegen 1000 Franken Spenden zusammen kommen.

In einer ausgefransten Lederjacke im Lastwagen die Route 66 entlang - das sehen Jontschs Arbeitskollegen, wenn sie seinen Schnauzer betrachten. Wahrlich hat der Moderator ein Exemplar im Trucker-Stil, Jontsch selbst nennt es The-William-Besse-Gedächtnis-Schnauz - benannt nach dem gleichnamigen Schweizer Skifahrer. Sagt Ihnen nichts mehr? Seine Alternative: 70er-Jahre-Porno-Schnauz.

William Besse 1994
© RDB/SI/Reto Hügin

Jontschs Vorbild: William Besse. Der Schweizer Skirennfahrer trug das Prachtsexemplar bei seinem Lauberhorn-Sieg 1994. Und auch noch heute ziert der Schnauz sein Gesicht.

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