Miss Schweiz 2013 Kandidatin Dominique beweist Köpfchen

Spätestens nach dem Matterhorn-Fauxpas von Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh, die den berühmtesten Schweizer Berg nicht erkannte, sollte jede zukünftige Miss Schweiz wissen: Schönheit allein reicht nicht für den Titel. In der dritten Countdown-Sendung wurden die 16 Kandidatinnen auf ihr Allgemeinwissen getestet. Dominique Rinderknecht erreichte die höchste Punktezahl. Und wie hat der Rest abgeschnitten?

57 von 61 möglichen Punkte erzielte Dominique Rinderknecht, 23, im Wissenstest in der Countdown-Sendung vom Sonntagabend. Das ist der Rekord unter den diesjährigen Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Dabei schien die Studentin ziemlich besorgt während der Prüfung, am Ende reichte es dennoch für ihren ersten Titel: Sie darf sich ab jetzt Miss Brain nennen.

«Du warst wirklich eine Katastrophe!», sagte Christa Rigozzi, 30, in der Sendung. Die Miss Schweiz 2005 spricht zu Snezana Stojadinovic, 21, - der schlechtesten aller Kandidatinnen im Allgemeinwissen. Gerade mal 29 von 61 Punkten erreichte die blonde Baslerin. «Ich hab einfach ein Blackout gehabt», versucht sie das miserable Ergebnis zu rechtfertigen.

Zur Erinnerung: Am selben Morgen verteilte Missen-Coach Fiona Hefti, 33, ein siebenseitiges Wissens-Dossier. Darin steht beispielsweise, wie die Bundesräte heissen und für welches Departement sie zuständig sind. Als SVP-Politiker Toni Brunner beim Besuch im Bundeshaus die Frage stellte, wie viele Bundesräte es denn gäbe, liess sich bereits erahnen, wie einzelne Kandidatinnen beim Test abschneiden würden. «46», gibt Snezana zur Antwort. Und aus Bundesrat Johann Schneider-Ammann wurde kurzerhand Schmid-Ammann.

Gewisse Bildungslücken wurden in der dritten Sendung vor der Miss-Schweiz-Wahl auch mit zwei zugedrückten Auge verziehen. Die drei Coaches Fiona Hefti, Nadine Vinzens, 29, und Christa Rigozzi nominierten zwar jeweils eine ihrer Kandidatinnen - Heidi, Snezana und Sandra - am Ende durften jedoch alle im Missen-Camp bleiben.

Aber was war eigentlich mit Melanie Seifried, 25, los? Die Aargauerin erlitt einen Nervenzusammenbruch, die ständige Präsenz, die rare Freizeit drückten ihr aufs Gemüt. Dafür zeigte ihr Coach Fiona Hefti wenig Verständnis: «Man ist immer verfügbar. Man hat keinen Raum für sich», sagte sie. Ob ihr der kleine «Aussetzer» bald zum Verhängnis wird? 

Die nächste Pre-Show sehen Sie am Sonntag, 19. Mai, ab 19 Uhr auf Sat.1 Schweiz.

Alle Porträts der Miss-Schweiz-Kandidatinnen 2013 finden Sie im Dossier von SI online.

Weitere Artikel zur diesjährigen Miss-Schweiz-Wahl gibt es hier.

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