Miss Schweiz 2013 Kandidatinnen verliebt - trotz Altersunterschied

Der grösste Teil der diesjährigen Miss-Schweiz-Kandidatinnen ist in festen Händen. Kandidatin Melanie Seifried ist seit einem Jahr mit Dennis glücklich. Dominique Rinderknecht ist vor drei Jahren mit Goek zusammen gekommen. Und Jenny Pedrazzi führt seit sieben Jahren eine Beziehung mit Igon. Ganz normal? Eigentlich schon - wären da nicht die grossen Altersunterschiede.

Miss-Schweiz-Kandidatin Melanie Seifried, 25, fällt nicht nur mit ihrem ungewöhnlichen Beruf - sie ist gelernte Kaminfegerin - aus dem Rahmen. Auch was Männer betrifft, scheint sie auf Konventionen zu pfeifen. Seit einem Jahr ist sie mit Dennis zusammen - einem knapp sechs Jahre jüngeren Zierpflanzengärtner-Lehrling. Vor zwei Jahren haben sie sich durch den gemeinsamen Freundeskreis kennengelernt. «Ich finde alles super an ihm», sagt die 25-Jährige zu SI online.

Der nächste Beziehungsschritt ist bereits in Planung: die erste gemeinsame Wohnung. «Das wird aber nicht so einfach, da Dennis noch in der Lehre ist», sagt Melanie, die eine Idee hat, wie es dennoch klappen könnte: Sie sei bereit, in der ersten Zeit alleine für die Miete aufzukommen. An Kinder mag das Paar hingegen nicht denken: «Ich sehe nicht ein, warum ich jemals Kinder bekommen sollte. Und auch Dennis will nicht unbedingt.» Für die beiden ist der grosse Altersunterschied kein Problem. «Mich nervt eigentlich nur, dass mich die Leute immer darauf ansprechen.»

Für Jenny Pedrazzi, 24, hingegen war das Alter ihres Freundes zuerst eine ziemliche Überraschung. Als gut 17-Jährige hat sie den damals 29-jährigen Igon kennengelernt. «Ich hätte nicht gedacht, dass er so viel älter ist als ich», sagt Jenny. «Und er schätzte mich nicht so jung ein.» Als sie ihrer Mutter und ihrem Bruder von ihrem 12 Jahre älteren Freund erzählte, wollten sie ihn sofort kennenlernen. Nach dem ersten Treffen war sich Jennys Mutter sicher: Igon tut ihrer Tochter gut. Inzwischen sind die beiden seit sieben Jahren zusammen. Und obwohl sie keine Wohnung teilen, verbringt die Miss-Schweiz-Kandidatin fast jede Minute mit ihrem Freund. «Nicht zuletzt, weil seine Wohnung im Zentrum Locarnos liegt. So habe ich einen kürzeren Arbeitsweg.»

Dominique Rinderknecht, 23, ist die einzige der drei Miss-Schweiz-Kandidatinnen, die offiziell mit ihrem Freund zusammen wohnt - obwohl sie einen anderen Plan hatte: «Eigentlich wollte ich immer mit einer Kollegin ein WG gründen.» Das hat sie dann auch getan - und Dominiques Freund Goek zog mit den beiden Frauen in eine Wohnung in Zürich ein. Mittlerweile sind die 23-Jährige und der neun Jahre ältere Werbeartikel-Verkäufer seit drei Jahren zusammen. «Mir wird nachgesagt, dass ich für mein Alter ziemlich reif bin», erklärt sie. «Es harmoniert sehr gut.» Weder für ihre noch für seine Eltern stellte die Beziehung wegen des Altersunterschied jemals ein Problem dar. «Meine Eltern haben ihn gleich gemocht. Wäre dies nicht so gewesen, hätten sie damals vielleicht ein Problem gehabt, dass er neun Jahre älter ist.» 

Alle Porträts der Miss-Schweiz-Kandidatinnen 2013 finden Sie im Dossier von SI online.

Alles zur Miss-Schweiz-Wahl 2013 gibts hier.

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