Karin Frei Die «Club»-Moderatorin im Fasnachtsfieber

Am Donnerstag gehts los mit der bekannten Luzerner Fasnacht. Unter den unzählig verkleideten und feiernden Menschen tummelt sich auch TV-Talkerin Karin Frei, die sich als Schneewittchen verkleidet.
Karin Frei als Schneewittchen an der Fasnacht
© Geri Born

Schneewittchen Karin Frei hofft, dass es auch moderne Zwerge gibt, die ihren Haushalt selbst schmeissen.

Schon seit Kindstagen ist sie eine begeisterte Fasnächtlerin. «Als Luzernerin packt mich das Fieber jedes Jahr von Neuem», sagt Karin Frei, 44. Die Leiterin und Moderatorin der SRF-Talksendung «Club» stürzt sich immer mit langjährigen Freundinnen ins Fasnachtsvergnügen, jeweils mit neuen Kostümen und einem lustigen Motto. «Schneewittchen sucht den Superzwerg» lautet es heuer. «Waschen, kochen, putzen - es muss ein moderner Zwerg sein», so Frei mit einem Lächeln im Gesicht. «Fasnacht ist für mich Spass, Kultur und Heimat», sagt die in Zürich wohnhafte TV-Frau und Buchautorin.

Das dunkelgrüne Kleid und die schwarze Perücke steht der blonden Moderatorin ausgezeichnet. Wenns ums Verkleiden geht, werden bei Karin Frei Kindheitserinnerungen wach. Früher habe ihre Mutter Graziella jedes Jahr für sie, ihre Schwester Marina und ihren Bruder Marco die Kostüme selbst genäht.

Drei Geheimtipps gibt es für Frei in Luzern. «Unter der Egg tummeln sich die schönsten, skurrilsten Figuren. Das ist hohe Kunst», sagt sie. «Auf der Rathaustreppe und im Restaurant Rebstock ist es am lustigsten, da herrscht am meisten Betrieb.» Los gehts in der Leuchtenstadt mit dem Schmutzigen Donnerstag am 27. Februar.

Um 5 Uhr findet der traditionelle Urknall statt, bei dem Konfetti über die Menschenmasse gestreut wird. Am Güdismontag ist die Stadt ebenfalls voller Leute und am Dienstag freut sich ganz Luzern auf das Monsterkonzert, bei dem die grössten Guggenmusik-Formationen spielen.

Ob die Moderatorin durchfeiert? Nicht ganz! Am Güdismontag muss Karin Frei das Kostüm ablegen - weil die Arbeit ruft. Ganz auf die Fasnacht verzichten muss sie jedoch nicht, denn sie kommentiert den grossen Umzug, der im Fernsehen übertragen wird.

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