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  3. Bundesrätin Keller-Sutter: Die Fasnacht lässt sie sich nicht entgehen

Die Bundesrätin an der Fasnacht

Schon seit 17 Jahren ist Karin Keller-Sutter Hofnarr

Im Dezember wurde Karin Keller-Sutter in den Bundesrat gewählt. Die Fasnacht lässt sich die Wilerin aber auch als Magistratin nicht entgehen. Inklusive 40 Tage Fasten.

Karin Keller-Sutter

Stolze Fasnächtlerin: Karin Keller-Sutter zeigt die Hofnarren-Kappe und den Orden der Stadt Wil SG.

Fabienne Bühler

Dieser Termin ist eine Herzensangelegenheit für Karin Keller-Sutter, 55. Am traditionellen Hofnarren-Mittagessen in ihrer Heimat Wil SG schwelgt die Bundesrätin in Erinnerungen.

2002 hat sie hier an der Fasnacht den Titel Hofnarr verliehen bekommen – eine weibliche Form gibts nicht. An der Wiler Fasnacht ist sie dabei, «seit ich laufen kann». Als eines der ersten Mädchen erfrechte sie sich, in die Männerdomäne der Fasnachts-Tüüfel einzudringen.

Karin Keller-Sutter

Die Hofnarren von Wil: Keller-Sutter mit Hausi Leutenegger, 79.

Fabienne Bühler

Zur Fasnacht gehört für Keller-Sutter auch das Fasten: 40 Tage gibts keinen Alkohol und kein Dessert. Auch wenn die Magistratin heute nicht mehr so viel Narrenfreiheit hat – ihre Botschaften von 2002 sind für sie wichtiger denn je: «Sich selber nicht zu ernst nehmen. Und nie den Humor verlieren!»

Von Thomas Kutschera am 9. März 2019