«Jeder Rappen zählt» Kathrin Hönegger ist die Neue in der Glasbox

In zwei Monaten wird von den Schweizern wieder jeder Rappen gefordert. Die Spenden gehen dieses Mal an Mütter in Not - auch in der Schweiz. Zum Moderatorenteam gehören wieder Nik Hartmann und Anic Lautenschlager. Neu dabei ist Kathrin Hönegger.

Für die dritte Ausgabe der SRF-Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» gibt es drei Premieren: Kathrin Hönegger («SF bi de Lüt») zieht zum ersten Mal in den Glascontainer, dieser steht neuerdings in Luzern vor dem KKL, und es wird erstmals nicht nur für Notleidende im Ausland gesammelt.

Müttern in Kriegsgebieten, Entwicklungsländern und in der Schweiz kommen die Spenden zugute. «Auch in der Schweiz leben Mütter und ihre Kinder, die durch alle sozialen Netze fallen», heisst es auf der Website von «JRZ». «Die Glückskette wird dieses Jahr einen kleinen Teil der Spenden der Sozialhilfe Schweiz für besondere Härtefälle zukommen lassen»,

Spendenstart ist der 12. Dezember. Für das Moderationsteam ein Härtetest: Sechs Tage lang werden sie jeweils 24 Stunden für «DRS 3» auf Sendung sein. «Wenn ich zu wenig schlafe, kann es sein, dass ich endlose Lachanfälle bekomme», warnt Kathrin Hönegger, «oder ich beginne in verschiedenen Sprachen zu reden.» Was muss die Neue vor dem Einzug unbedingt noch wissen? «Ich habe eine PET-Fläschchen-Sucht», sagt Moderations-Kollegin Anic Lautenschlager, die schon im letzten Jahr dabei war. «Ich schaffe es nie, PET-Fläschchen ordnungsgemäss zu entsorgen, sondern stelle diese vorzugsweise stapelweise aufs Nachttischchen.» Bereits zum dritten Mal wird Nik Hartmann ins Glashaus ziehen.

2010 hat die Sammelwoche 11,4 Millionen Franken eingebracht, 2009 7 Millionen.

Auch interessant