Patrick Miller Er macht WM-Song mit Sohn - und Götti Kay One

Frauen und Fussball: Daraus besteht das Musikvideo von Patrick Miller und Kay One. Die beiden haben gemeinsam einen Song zur Fussball-WM 2014 geschrieben und am Montag den dazugehörigen Clip in der Schweiz gedreht. Der Star am Set war aber eindeutig Tyron Prince Romeo, der zweijährige Sohn von Miller.

Seit zwei Jahren verbindet den Basler Sänger Patrick Miller, 33, und den deutschen Rapper Kay One, 29, eine tiefe Freundschaft. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege - auch musikalisch. Jetzt hat das Gespann gemeinsam den WM-Song «United» geschrieben. Die Tanznummer, die voraussichtlich in zwei Wochen erscheint, steht weder nur für die Schweiz noch nur für Deutschland. «Das Einzigartige an unserem Song ist, dass er alle Nationen vereint», sagt Kay One gegenüber SI online.

«‹United ist der einzige nicht egoistische WM-Song», ergänzt Patrick Miller. Und: «Ich wünsche den Sieg jedem, der sich dafür aufopfert und alles gibt. Soll der Beste gewinnen.» Kay One gibt sich ebenfalls handzahm, drückt sogar ein bisschen für die Schweiz die Daumen. Auch wenn er eigentlich Deutschland-Fan sei, so der Rapper.

Der Basler, der normalerweise für den FCB jubelt, ist aber auch von den Brasilianern sehr angetan. Ob das der Grund ist, dass er dem eigentlichen Star im Musikvideo ein Brasilien-Fan-Shirt angezogen hat? Gemeint ist sein Sohn Tyron Prince Romeo - dessen Patenonkel Kay One ist. Im Video zu «United» sitzt der Kleine, der im August zwei wird, auf dem Schoss seines Göttis.

Den Clip haben Kay One und Patrick Miller am Montag, 28. April, in Zürich gedreht. Darin zeigen sie sich mit leichtbekleideten Frauen beim Fussball schauen. Sieht so etwa ein perfekter Männerabend während der WM aus? Kay One träumt von etwas anderem: «Perfekt wäre eine Grillparty! Kein Fünf-Sterne-Essen, solchen Schrott will ich gar nicht haben. Da muss eine Currywurst auf den Tisch. Bier und Wodka natürlich auch. Dazu so viele Freunde und Familienmitglieder wie möglich.»

Doch warum eigentlich ein WM-Song? Gibt es davon nicht schon genug? «Ich verdiene gutes Geld mit dem, was ich mache. Ich habe es nicht nötig, es wegen der Kohle zu tun. Wir hatten da einfach Bock drauf», betont Kay One. Dasselbe sei auch bei «Deutschland sucht den Superstar» der Fall. Dort sitzt er in der Jury. «Ich mache mit, weil es Spass macht.» Neben Dieter Bohlen zu sitzen sei eine Ehre für ihn. Von den Gerüchten, dass er nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein werde, wisse er nichts. «Ich mache aber gern wieder mit, wenn das Angebot kommt.»

Jetzt aber konzentriert sich Kay One auf den Song mit Patrick. Der wird einschlagen, da ist er sich sicher. Denn: «Er ist eingängig, tanzbar und macht Laune.» Ausserdem werde er damit auch jene Leute überraschen, die bei den Stichworten «Kay One» und «Fussball» sofort an einen «Proletensong» denken würden. «Der Song macht den Spielern Mut. Und er sagt ganz klar, dass wir alle gleich sind.»

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