Miss Schweiz 2013 Keusch? Ihre Freunde müssen draussen bleiben!

Keine Prinzipien, keine Moralvorstellungen und kein Respekt - das wird der Jugend von heute nur zu gern vorgeworfen. Doch wenn man sich unter den Miss-Schweiz-Kandidatinnen umhört, tönt es ein wenig anders. Pamela Ljubas' Freund etwa bleibt nie über Nacht, genau wie der von Sandra Marjanovic. «Aus Respekt gegenüber unseren Eltern», sagen die beiden Kandidatinnen.

Ihre Eltern hätten vermutlich nichts dagegen, aber für Miss-Schweiz-Kandidatin Pamela Ljubas, 20, ist klar: «Mein Freund bleibt nicht über Nacht bei mir. Aus Respekt gegenüber meinen Eltern.» Das liege weder an ihrer kroatischen Herkunft, noch an ihrem Glauben. Will sie etwa mit dem Sex warten, bis sie verheiratet ist? «Nein, sicher nicht!», sagt Pamela lachend zu SI online. Sie könne es sich eigentlich selber nicht richtig erklären - vielleicht ist es so, weil Marko ihr erster Freund sei. Und: Es sei ja auch schon mal vorgekommen, dass er bei ihr übernachtete. «Aber nur, weil es schon sehr spät war». 

Bei der amtierenden Miss Zürich und ihrer Konkurrentin Sandra Marjanovic, 20, herrschen zu Hause die gleichen Regeln. Genau wie Pamela wohnt sie noch mit ihren Eltern unter einem Dach in Volketswil ZH. Ihr Freund Adrian darf tagsüber gerne vorbeikommen, abends muss er aber wieder gehen. In Sandra Marjanovics Fall liegt es an der Herkunft ihrer serbischen Eltern. «Meinem Vater und meiner Mutter ist das wichtig», sagte sie einst im Gespräch mit SI online. «Inzwischen gehen sie aber lockerer mit dem Thema um.»

Das hört sich fast danach an, wie wenn die Koffer bald gepackt werden und ein Umzug ins gemeinsame Liebesnest ansteht. «Nein, ich will noch nicht ausziehen», sagt Pamela. Sandras Mutter sagte sogar einmal: «Ich glaube, wir Eltern ziehen vor den Kindern aus.»

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Alle Porträts der Miss-Schweiz-Kandidatinnen 2013 finden Sie im Dossier von SI online.

Alles zur Miss-Schweiz-Wahl 2013 gibts hier.

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