Jan Bühlmann Kilimandscharo-Trip: «Könnte Probleme haben»

Während acht Tagen muss sich der amtierende Mister Schweiz Jan Bühlmann voll und ganz seinem Vorgänger André Reithebuch anvertrauen. Die beiden besteigen gemeinsam den Kilimandscharo in Tansania für den guten Zweck. Wie sich Jan kurz vor der Abreise fühlt, wovor er sich besonders fürchtet und was er über seinen Reiseführer André meint, lesen Sie im SI-online-Interview.
Der amtierende Mister Schweiz Jan Bühlmann ist fast startklar für die Kilimandscharo-Expedition. Die Schuhe muss er noch kaufen gehen.
© RDB Der amtierende Mister Schweiz Jan Bühlmann ist fast startklar für die Kilimandscharo-Expedition. Die Schuhe muss er noch kaufen gehen.

SI online: Jan Bühlmann, noch fünf Tage bis zum Abflug nach Tansania für die Kilimandscharo-Expedition - wie fühlen Sie sich?
Jan Bühlmann: Ich realisiere gar noch nicht richtig, dass das schon so bald ist. Zurzeit habe ich so viele Termine, ich kann mich gar nicht mehr gross vorbereiten. Es wird einfach plötzlich soweit sein.

Aber Sie sind schon vorbereitet, oder?
Soweit das geht, sicher! Man kann noch so gut vorbereitet sein, wenn man die Höhe nicht verträgt, kann man gar nichts machen.

Das klingt ein bisschen ängstlich.
Ich bin mir dessen einfach bewusst. Da ich auch weiss, dass besonders bei mir Probleme auftauchen könnten: Durch die Höhe wird mein Tinnitus stärker, weswegen ich vielleicht umkehren muss.

Was meinen Sie zu Ihren Reise-Kollegen? Konnten Sie sie schon kennenlernen?
Ja, bis auf einen habe ich alle am Info-Abend gesehen. Wir werden eine tolle Truppe, es sind alles flotte und vor allem fitte Leute. Erstaunlicherweise bin ich fast der jüngste...

Ihr Vorgänger André Reithebuch versucht sich als Reiseführer. Wie verstehen Sie sich?
Durch den Titel lernten wir uns kennen, mittlerweile verstehen wir uns grossartig. Er ist ein angenehmer, easy Typ - auch wenn er am Anfang nicht so rüberkam. Ich kannte ihn nur durch die Medien und den TV. Ich vertraue ihm voll: Er weiss, wie er mit den Leuten umgehen muss und bleibt auch in hektischen Situationen ruhig. Er ist halt ein Bergkind.

Verraten Sie uns, was Sie in Ihren Tagesrucksack packen? Immerhin darf es nicht mehr als 10 Kilogramm Last sein.
Verraten würde ich es schon, aber ich habe ehrlichgesagt noch keine Ahnung. Bis Sonntag werde ich die Checkliste nochmal durchgehen müssen.

Aber die restliche Ausrüstung haben Sie bereit?
Hmmm, das hoffe ich doch... Die Schuhe muss ich heute allerdings noch organisieren.

Sollten die nicht zuvor eingelaufen werden?
Doch, wahrscheinlich werde ich die eine oder andere Blase bekommen. Blasenpflaster werden in diesem Fall sicher nicht in meinem Rucksack fehlen!

Schnarchen Sie?
Ab und zu, ja! Ich bin gespannt, wie das in den Mehrbettzimmern wird. Zum Glück kann ich immer und überall schlafen, sollte ein anderer schnarchen, habe zumindest ich also keine Probleme... (lacht)

Lesen Sie morgen, ob André Reithebuch bereit ist für die Kilimandscharo-Besteigung und wovor er sich am meisten fürchtet.

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