Am Sonntag startete seine letzte Staffel «Aeschbacher» gibt zum Schluss nochmals alles

Nach siebzehn Jahren wird die SRF-Talksendung «Aeschbacher» per Ende 2018 aus dem Programm genommen. In seinen verbleibenden 15 Sendungen will Kurt Aeschbacher nochmals Vollgas geben.
Kurt Aeschbacher Porträt von SRF Medien
© SRF/Oscar Alessio

Die Zeiten von «Aeschbacher» sind gezählt: Ende 2018 wird der SRF-Moderator das letzte Mal Gäste interviewen.

Vor zwei Monaten kam die Hiobsbotschaft: SRF setzt die Sendung «Aeschbacher» nach siebzehn Jahren per Ende 2018 ab. Morgen Sonntag startet Kurt Aeschbacher, 69, in seine letzte Staffel. Im «Blick» verrät der Kultmoderator, was er fühlt: «Zu wissen, dass Zeit und Möglichkeiten beschränkt sind, beflügelt mich und mein Team – auch für die letzten 15 Sendungen.»

Getreu dem Format will «Aeschbi» seinen Zuschauern zum Schluss nochmals zeigen, wie viele Menschen in unserem Land ihrem Leben trotz Schwierigkeiten einen Sinn geben. «Wir möchten aber auch Künstlern Raum schenken und beweisen, wie kreativ unser Land und gerade auch junge Menschen sind.»

«Aeschbi» freut sich auf sein Gespräch mit Bastian Baker

In der morgigen Sendung begrüsst er unter anderem Thomas Zurbuchen, den Forschungschef der Nasa. Bis zum Jahresende freue er sich auf ein Wiedersehen mit Bastian Baker, mit Lo und Leduc, die er – wie viele andere Künstler – am Anfang ihrer Karriere in der Talkshow hatte.

«Den Papst werde ich wohl nicht mehr interviewen können»

Bis Ende 2018 werden noch unzählige skurrile und prominente Persönlichkeiten beim feinfühligen Moderator Platz nehmen. «Mit 60 Gästen darf ich mich noch unterhalten und mein Wissen erweitern», sagt Kurt Aeschbacher. Für einen sehr spannenden Gast wird die Zeit nicht mehr reichen. «Den Papst werde ich wohl nicht mehr interviewen können.»

Wenn er an seine Zukunft nach «Aeschbacher» denkt, ist für ihn klar, was er am meisten vermissen wird: «Mir wird die Möglichkeit fehlen, dank unseres Fernsehprogramms Menschen kennenzulernen, die mein eigenes Dasein inspirieren.»

Er will sich leise verabschieden

Laut eigenen Aussagen plant Kurt Aeschbacher keinen lauten Abgang. «Aeschbi» möchte zum Schluss einfach Danke sagen: «An all die Menschen, die uns zugehört haben.»

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