Kurt Aeschbacher Er trauert um Mutter Agnes

Freud und Leid liegen oft so nah beinander: Nachdem Kurt Aeschbacher am Donnerstag seinen 65. Geburtstag feierte, musste er zwei Tage später Abschied von seiner Mutter nehmen. 
Moderator Kurt Aeschbacher trauert um Mutter Agnes
© RDB/Blick/Toini Lindroos

Für Kurt Aeschbacher sind schwere Stunden angebrochen. Der Moderator trauert um seine geliebte Mutter.

Es passiert in der Nacht von Freitag auf Samstag. Kurt Aeschbachers Mutter Agnes schläft ein. Für immer, wie er sichtlich gerührt in der Sendung «g&g weekend» vom Sonntag erzählt. So tief die Trauer bei dem Moderator auch sitzt, so sei es doch versöhnlich, dass die 93-Jährige diesen leisen Tod gefunden hat. «Was mich in dieser Situation am meisten tröstet, ist die Tatsache, sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu sehen und zu wissen, dass sie hoffentlich am Schluss den Frieden gefunden hat.» Bereits im Januar verlor Agnes Aeschbacher ihre Selbstständigkeit, wurde über Nacht zum Pflegefall. «Ich muss zugeben, irgendwann entsteht der Wunsch, ihr Leiden möge ein Ende haben», sagte Aeschbacher im April zur «Schweizer Familie».

Kurt Aeschbacher mit Mutter Agnes und Andrin Schweizer
© Kurt Reichenbach

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Kurt Aeschbacher mit seiner Mutter Agnes und seinem damaligen Freund Andrin Schweizer (r.). Die Aufnahme entstand bei der Eröffnung der Expo.02 in Neuenburg.

Dass sie nun tatsächlich von ihm gegangen ist, macht Kurt Aeschbacher endgültig und auf schmerzliche Art und Weise erwachsen. Nicht nur, weil der TV-Mann zwei Tage vor dem Todesfall seinen 65. Geburtstag feierte. «Ich bin jetzt in der Situation, in der ich mich fragen muss, wie man mit der Endlichkeit umgeht.» Mit dem Tod seiner Mutter habe er niemanden mehr, der über ihm stünde und ihm die Sicherheit gebe, die Eltern ihren Kindern vermitteln. Nämlich: die unendliche Liebe - ganz ohne Gegenleistung. Ja, das sei jetzt zu Ende, sagt ein trauriger Aeschbi. Doch habe er das Glück, Freunde zu haben, die ihm in dieser schweren Zeit beistünden. «Das zeigt mir, wie wesentlich es ist, neben der Familie Freundschaften zu pflegen.»

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