Lara Gut Sie hat ihren Trainer gefeuert

Der Olympia-Winter steht kurz bevor. Und ausgerechnet jetzt wird der Co-Trainer von Skirennfahrerin Lara Gut gefeuert. Dieser kann das brüske Ende nicht verstehen.
Lara Gut hat ihren Trainer gefeuert

Lara Gut startet ohne Co-Trainer Luca Agazzi in die Wintersaison.

Was ist denn da passiert bei der 22-jährigen Skirennfahrerin Lara Gut? Ihr Co-Trainer, der seit zwei Jahren gemeinsam mit ihrem Vater verantwortlich für ihr Training ist, wurde entlassen. Luca Agazzi, 40, zeigt sich enttäuscht und verriet einem italienischen Ski-Magazin, dass er sich nicht erklären könne, wieso er gefeuert worden sei. «Nach unserer Rückkehr aus Chile ist unsere Zusammenarbeit per Telefon beendet worden. Um ehrlich zu sein, sind mir die Gründe für dieses brüske Ende noch nicht ganz klar», wird er zitiert.

Laras Vater Pauli Gut hält dagegen. Gegenüber «Blick» erklärt er: «So brüsk ist das Ende nicht. Wir haben uns schon vor Monaten darüber unterhalten, weil wir das Gefühl hatten, dass er nicht weiss, was er will.» Agazzi habe einfach zu wenig Enthusiasmus und Freude am Job gezeigt. Auch die Lebensumstände des ehemaligen Co-Trainers seien nicht optimal gewesen. Agazzi hat eine kleine Tochter und reiste trotzdem 300 Tage im Jahr mit dem Team umher. «Ich kann verstehen, dass das schwierig ist», so Pauli Gut.

Der Hauptgrund dürfte aber woanders liegen. Luca Agazzi habe für schlechte Teamstimmung gesorgt, meint Papa Gut. «Wir stehen zusammen im Lift und er sagt kein Wort. Wir reisten rund 24 Stunden aus Chile zurück und von ihm kommt kein Wort. So leidet das Team. Das ist nicht gut für die Stimmung.»

Einen Nachfolger für Agazzi zu suchen, ist nicht geplant. Es werde weiter eng mit Swiss Ski zusammengearbeitet und mit anderen Nationen trainiert. «Alleine sind wir ja schliesslich nicht», so Laras Vater.

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