Dafür beten Schweizer Prominente an Ostern 6/13 Lauriane Sallin: «Im Gebet schöpfe ich Mut und Hoffnung»

Wie feiern sie Ostern? Wofür beten sie? Zwölf Prominente verraten bei der grossen Serie der «Schweizer Illustrierten» exklusiv, wie sie an Gott glauben. Ex-Miss-Schweiz Lauriane Sallin erzählt, wie sie sich im Gebet wieder ausrichtet und ihren Platz findet.
Lauriane Sallin Osterserie
© Joseph Khakshouri

Lauriane Sallin erwartet bald ihr erstes Kind. 

Lauriane Sallin, wofür beten Sie?
Ich bete, um meine Heiterkeit zu finden und meinen Platz als menschliches Wesen wiederzufinden. Es gibt Dinge, die ich nicht im Griff habe, bei denen ich Geduld haben muss. Hier bete ich dafür, dass das Beste eintritt.

Wo und wann beten Sie?
Ich bete immer abends. In der Stille spreche ich das «Vaterunser». Neuerdings bete ich dafür, Frieden zu haben und denke über die Kraft und Bedeutung des Gebets nach, das um Frieden und Respekt für mein und das Leben der anderen bittet. Ich habe keinen Lieblingsplatz zum Beten. Das Tolle daran ist ja, dass ich mir jederzeit und egal wo ein paar Sekunden nehmen kann, um Mut und Hoffnung zu schöpfen und zu danken.

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem Gebet?
Ich erinnere mich, dass ich immer vor dem Zubettgehen mit meiner Schwester und meiner Grossmutter gebetet habe. Am Ende baten wir Gott, jeden in der Familie zu beschützen und zählten alle Namen auf. Wir haben eine sehr grosse Familie. Das war ein bisschen wie Schäfchen zählen, aber danach konnte ich nicht ruhig einschlafen.

Alle Artikel zur Osterserie der «Schweizer Illustrierten» finden Sie in unserem Dossier.

Auch interessant