Lea Lu zeigt erstmals ihre Zeichnungen Die Sängerin kreiert Strichmännli

Ob Musik oder Zeichnen - hauptsache kreativ! Sängerin Lea Lu legt für einmal Gitarre und Mikrofon auf die Seite und zeigt an der «Grafik 15» ihre Zeichnungen.

Das Kreative passt perfekt zu Lea Lu. Da ist es egal, ob es sich um Songs oder Zeichnungen handelt. Bekannt ist sie als Sängerin, was viele aber nicht wissen: Die 30-Jährige kann auch zeichnen. Und davon können sich nun alle ein Bild machen. Lea Lu stellt erstmals ihre Werke in Zürich aus.

Schon als Dreijährige verzierte sie ausgeblasene Eier, die ihre Eltern in die Vitrine stellten. «Als bei uns eingebrochen wurde, nahmen die Diebe als Einziges meine Eier mit», sagt sie SI online. Im Gymi war ihr dann so langweilig, dass sie den depressiven Hasen Ludwig erfand - er wurde der Held in ihrer Maturaarbeit. Mittlerweile sind daraus Strichlimännli-Storys geworden. «Sie vereinen meine melancholische und meine positive Seite und haben immer ein Happy End.»

Wie beim Schreiben von Liedern - 2000 in drei Jahren! - folgt sie beim Zeichnen ihren Impulsen und keinem Konzept. «Ich zeichne aus reiner Intuition, folge einem Impuls wie beim Lieder schreiben.» Und trotzdem geht auch diese Kreativität auf, schliesslich kann Lea Lu ihre Werke ab Freitag an der «Grafik 15» präsentieren. Gefahr, dass ihre ausgestellten Werke erneut zu Diebesgut werden, besteht nicht: «Ich verschenke sie immer.»

Grafik 15: Vom 13. bis 15. März, Maag-Halle Zürich

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