Linda Fäh tanzt heute im Finale von «Darf ich bitten?» «Ich habe blaue Flecken, meine Beine schmerzen»

Sängerin und Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh steht heute Samstagabend vor der grössten Herausforderung ihres Lebens. Sie tanzt im Finale von «Darf ich bitten?». SI online sprach mit der 30-jährigen über ihren grössten Albtraum während der Show und wo sie an ihre Grenzen kam. 
Linda Fäh Darf ich bitten?
© ZVG

Linda Fäh vor der «Darf ich bitten?»-Arena am Bodensee. «Hier habe ich die letzten Tage vor dem Finale so viele Stunden verbracht.»

 

Linda Fäh musste kurz vor dem grossen Finale von «Darf ich bitten?» auf SRF einen herben Schlag einstecken. Ihr Coach Hendrick Benninger fiel ab Donnerstag wegen Rückenproblemen aus. Er wird aber weiterhin Teil der Sendung und Lindas Coach und Choreograph bleiben. Ihren ersten Tanz bestreitet Linda mit Mark Stalder, dem ehemaligen Coach von Sängerin Tiziana Gulino, 20, die bereits aus der Sendung ausgeschieden ist. SI online hat bei der 30-jährigen Sängerin kurz vor dem grossen Auftritt den Puls gefühlt. 

Linda Fäh, wie geht es Ihnen so kurz vor dem Finale von «Darf ich bitten?»?
Ich bin schon ein wenig kribbelig. Schliesslich konnten wir die Finaltänze mit Abstand am wenigsten üben. Als wir vor drei Monaten anfingen mit den Proben, haben wir natürlich sehr lange an den ersten Choreographien gefeilt. Diese Zeit fehlt uns jetzt leider. Wir haben nur eine Woche für zwei Tänze! Aber ich habe gemerkt, dass ich mir die Bewegungsabläufe mittlerweile viel schneller merken kann.

Dürfen wir uns auf eine Überraschung freuen?
Ja! Wir haben ganz spontan noch einen Gruppentanz ins Programm aufgenommen. Davon haben wir auch erst am Samstag erfahren. Alle Finalisten werden mit einer Tanzgruppe eine Choreo aufführen. Da war ich nochmals ganz schön gefordert.

Linda Fäh Darf ich bitten?
© ZVG

Linda Fäh und ihre Tanzgruppe. «Am Anfang waren die Proben schon schwierig. Die anderen sind so gut, dass ich mich wie ein Amateur fühlte.» 

Und was wird das für ein Tanzstil sein?
Das darf ich noch nicht verraten! Nur so viel: Es wird mega! Ich hatte zwar wirklich kaum Zeit, mit der Gruppe zu proben, aber ich freue mich riesig, mit ihnen aufzutreten. Mein grösster Albtraum ist übrigens auch, dass während dem Gruppentanz etwas schiefläuft.

Was könnte denn passieren?
Ich stehe vor allen anderen Tänzern. Und das, obwohl ich der Amateur bin und sie die Profis sind. Wenn ich da die Choreografie verhaue, dann fällt das dem Zuschauer sicher sofort auf. Die Vorstellung macht mich nervös. Ich muss dann einfach improvisieren und es so aussehen lassen, als gehöre mein Patzer zum Programm. (lacht)

Wie häufig haben Sie vor dem grossen Finale trainiert?
Seit dem Halbfinal letzten Samstag täglich etwa acht Stunden. Lediglich am Mittwoch habe ich mir den Abend frei genommen. Meine Beine wollten einfach nicht mehr. Ich bin dann in die Massage und habe mich ausgeruht.

Das klingt heftig!
Ja, mein Körper ist noch nie so an seine Grenzen gekommen, wie jetzt bei «Darf ich bitten?». Ich habe blaue Flecken, meine Beine schmerzen, ich bin einfach körperlich überarbeitet. Aber ich bin so unglaublich stolz auf mich! Ich wollte schon immer so ein Projekt machen und darum fällt es mir mental auch nicht schwer, weiter zu trainieren. Ich freue mich riesig auf das Finale.

Wird Ihr Mann Marco Dätwyler, 33, am Samstag vor Ort sein?
Er war immer dabei! Bei jeder Show. Er war während der ganzen Zeit zu 200 Prozent für mich da. Er hat Plakate und Fähnli organisiert, er hat meine Sportkleider gewaschen, wenn ich spät nachts völlig erschlagen heimkam. Er ist wirklich toll!

Kann er auch tanzen?
Also ich finde, dass er ein toller Tänzer wäre. Aber es ist überhaupt nicht sein Ding, darum lasse ich ihn damit auch in Ruhe. Es war schon ein wunderschönes Geschenk von ihm, dass er für mich unseren aufwendigen Hochzeitstanz so toll gemeistert hat.

Hochzeit Linda Fäh
© Thomas Buchwalder

Linda Fäh und ihr Mann Marco Dätwyler beim Hochzeitstanz. Die Sängerin heiratete ihren Traummann im Sommer 2017 am Comersee. 

Was machen Sie morgen Sonntag?
Sicher erstmal ausgiebig Brunchen und dann geht’s ab nach Hause. Ich werde meinem Körper nach dieser anstrengenden Zeit viel Gutes tun.

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