Neue Karriere für die Wetterfee Linda Gwerder tauscht Fernsehstudio gegen Campingplatz

Linda Gwerder gibt ihre Stelle als Wetterfee auf und wird Betriebsleiterin des Zürcher Campings Fischers Fritz. Schon im April bezieht die Moderatorin ihren sieben Meter langen Wohnwagen. Zusammen mit ihrem kleinen Liebling.

Plätschernde Wellen anstatt Strassenschluchten: Linda Gwerder, 32, zieht mit Sack und Pack an die Ufer des Zürichsees bei Zürich-Wollishofen. Das hat seinen Grund: Die Moderatorin hängt ihren Job als Wetterfee an den Nagel und wird Betriebsleiterin des Zürcher Campings Fischers Fritz. «Für mich ist das ein absoluter Traumjob», sagt Linda gegenüber SI online.

Liebt das Campingleben

Das Campingleben kennt Linda quasi von der Pike auf: Schon als kleines Kind verbrachte sie viel Zeit auf Campingplätzen. Auch ihren neuen Arbeitsplatz kennt sie bestens: bereits den letzten Sommer hat Linda auf dem Fischers Fritz verbracht. Sogar ihre Coiffeuse bestellte die Fernseh- und Radiofrau damals an den See und liess sich die Haare in freier Natur schneiden.

Linda Gwerder
© Instagram

Eine neue Frisur in freier Natur.

Am ersten April zieht sie definitiv in ihren sieben Meter langen Wohnwagen. Der wird leicht zu finden sein: Linda liebt Kerzen, Fackeln und ganz viele Lämpchen. Dort, wos am meisten leuchtet und schimmert, da wird Linda sein. Einer darf dabei auf keinen Fall fehlen: Ihr grosser Liebling, Hündchen Roxy! Das treue Tier begleitet die Abenteuerlustige seit acht Jahren überallhin und war sogar schon in Tibet. 

Bratwürste und Nacht-Security

Gwerder hat auch schon konkrete Ideen und Pläne als neue Chefin: eine Nacht-Security zum Beispiel. Und: Würste. «Dadurch, dass ich selber hier wohne, merke ich sofort, an was und wo es fehlt. Bis jetzt gab es keine Bratwürste, das ändern wir sofort.» Auch das Camping-Lädeli will die Powerfrau auf Vordermann bringen. Dazu eine bessere Beschilderung. An Ideen fehlt es Linda sicher nicht.

Ob ihr das nicht zu viel wird, direkt am Arbeitsplatz zu wohnen? Im Gegenteil: «Mein Job ist genau der richtige, wenn er sich nicht wie ein Job, sondern wie ein Hobby anfühlt.»

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