«Die Hüttenbauer» Liza Andrea Kuster: Angst vor Wildschweinen

Für drei Wochen in den Wald und eine Hütte bauen - so lautet ab Montag die Aufgabe für die letztjährige Miss Earth Schweiz. Liza Andrea Kuster ist eine von fünf Teilnehmern des «Schweiz aktuell»-Formats «Die Hüttenbauer». Mit SI online sprach sie über ihre Sorgen, Styling im Wald und ihr Gepäck.
Seitdem Liza Andrea Kuster für «Die Hüttenbauer» vor der Kamera stand, macht ihr ein Stalker das Leben schwer.
© SRF/Marion Nitsch Seitdem Liza Andrea Kuster für «Die Hüttenbauer» vor der Kamera stand, macht ihr ein Stalker das Leben schwer.

Gestylt und mit Stöckelschuhen erschien sie zum Casting. «Jeder hat mich zuerst ganz verdutzt angeschaut», erinnert sich die letztjährige Miss Earth Schweiz Liza Andrea Kuster gegenüber SI online. Denn die 24-Jährige präsentierte sich nicht etwa für einen Modeljob, sondern wollte fürs Schweizer Fernsehen in die Natur. «‹Schweiz aktuell› zieht in den Wald» heisst das Motto anlässlich einer Sendereihe zum Uno-Jahr des Waldes.

«Die Hüttenbauer» ist eines von drei Formaten, für das sich Kuster bewerben wollte - und genommen wurde, auch mit High Heels. «Ich zog mich so an, um all meine Facetten zu präsentieren. Später bei den Testarbeiten im Wald konnte ich dann schliesslich auch eine andere Seite von mir zeigen», erklärt Kuster. Diesen Montag zieht sie zusammen mit vier anderen Auserwählten in den Hohrain-Wald im Kanton St. Gallen. Kusters Aufgabe? Kochen, dabei wusste sie nicht einmal, wie man ein Feuer macht. «Deshalb habe ich die letzten zwei Wochen jeden Abend geübt, mir Tipps von meiner Cousine und meinem Onkel geholt und verschiedene Feuerformen ausprobiert.» Wichtig sei es, das Feuer möglichst zentriert aufzubauen, um dadurch keine Energie zu verpuffen. Neben ihrer Funktion als Köchin wird Kuster auch beim Hüttenbau anpacken müssen - drei Wochen hat das Team Zeit. «Ich habe so etwas zwar noch nie gemacht. Aber ich kann logisch denken und scheue mich nicht vor der Arbeit.»

Das Handy bleibt während dieser Zeit daheim. Dafür musste sie Gummistiefel, Regenausrüstung und Arbeitshosen einpacken. «Primär muss die Kleidung funktionell sein, aber natürlich will ich auch gut aussehen.» Darum nimmt sie T-Shirts in knalligen Farben mit - «und, wenn's Platz hat, einen meiner schönen Hüte».

Kuster ist vorbereitet auf ihren Trip in die Natur, freut sich, sich «mal nur auf etwas fokussieren zu können». Einzig der Gedanke daran, dass es in dem Waldgebiet Wildschweine geben könnte, bereitet ihr etwas Sorgen. «Ich habe sonst keine Angst vor Tieren, vor Wildschweinen jedoch schon.»

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