1. Home
  2. People
  3. Madonna freut sich über Niederlage der Schweizer Nati gegen Portugal

Fussballspiel Schweiz gegen Portugal

Madonna freut sich über die Schweizer Niederlage

Welche Ehre für die Schweizer Nati: Madonna schaut zu im Spiel gegen Portugal. Leider fiebert die Sängerin mit der falschen Mannschaft. Immerhin: Sie hat einen triftigen Grund dafür.

Madonna Spiel Fussball Schweiz Portugal
Screenshot SRF
Madonna verfolgt das Spiel Schweiz gegen Portugal

Madonna beklatscht die Portugiesen nach dem ersten Goal gegen die Schweiz.

Screenshot SRF

Kurz herrscht Irritation vor dem Bildschirm: War das nicht gerade Madonna, 59, die da auf der Tribüne im Fussballstadion von Lissabon zu sehen war? Doch! Allerdings währt die Freude über die prominente Zuschauerin im Spiel der Schweizer Nati gegen Portugal in der WM-Qualifikation vom Dienstagabend nicht lange: Madonna jubelt ausgerechnet dann, als die Schweiz das erste Tor kassiert.

Damit fiebert Madonna für die Sieger: Am Schluss gewinnt Portugal 2:0. Doch man kann es Madonna nicht übelnehmen, dass sie für die Portugiesen ist - auch wenn sie ihre Skiferien gerne in der Schweiz verbringt: Ihr Adoptivsohn David, 11, spielt in Portugal Fussball - bei der Jugendakademie des Fussballclubs Benfica Lissabon. Doch damit nicht genug: Madonna hat sogar ihren Wohnsitz in die Hauptstadt Portugals verlegt, wie sie Anfang September über Instagram bekannt gab.

David war das erste von vier Kindern, die Madonna in Malawi adoptierte. Im Frühling soll er die Talentscouts von Benfica Lissabon überzeugt haben, die ihn daraufhin in die renommierte Jugendmannschaft aufnahmen. Und Madonna scheint es in Lissabon wohl zu sein: Sie hat sich in der Nähe ein Haus gekauft. Nur einer Mannschaft hat das alles nichts genützt: Der Schweizer Nati. Sie muss nun in der Barrage überzeugen, um sich doch noch für die Fussball-WM zu qualifizieren.

Von Philipp Mäder am 10. Oktober 2017