«Ich hatte nichts zu verlieren» Mahara McKay ist ausgewandert

Nach einer Weltreise hat Mahara McKay einen Schlussstrich unter ihr altes Leben gezogen und ist nach Neuseeland ausgewandert. Wieso sie ihre Teilnahme bei der Miss-Schweiz-Wahl heute bereut und was sie sich vom Leben in der Heimat ihres Vaters erhofft, verrät sie der «Schweizer Illustrierten».

Knapp ein Jahr war Mahara McKay auf Weltreise. Im Sommer kehrte sie in die Schweiz zurück - um wieder ihre Koffer zu packen. «Ich wollte schon vor meiner Weltreise auswandern. Ich hatte vor, während der Reise den passenden Ort zu finden», sagt die 33-Jährige im Interview mit der «Schweizer Illustrierten». Fündig ist sie in Neuseeland geworden, der Heimat ihres Maori-Vaters Justyn McKay, 64. «Ich hatte keine Wohnung mehr in der Schweiz, alle meine Sachen waren eingestellt - ich war frei, hatte nichts zu verlieren.»

Nun baut sich Mahara McKay in Dunedin, an der Ostküste der neuseeländischen Südinsel, ein neues Leben auf. Das Image der ehemaligen Miss Schweiz will sie endgültig ablegen und sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. «Ich freue mich so auf mein neues Leben: Niemand kennt mich, ich habe keine Vorgeschichte», erklärt sie. Endlich habe sie wieder zu sich selbst gefunden. Jahrelang habe sie unter Druck gestanden, weil sie 2000 zur schönsten Schweizerin gekürt wurde. «In meiner persönlichen Entwicklung hat mich der Titel gehemmt. Ich wurde immer wieder auf das Äussere reduziert, und das widerspricht mir eigentlich völlig.»

Was die ehemalige Miss Schweiz an ihrem neuen Wohnort machen will, weiss sie noch nicht so genau. «Am Anfang werde ich als DJ arbeiten und Events organisieren. Aber am liebsten würde ich etwas Neues lernen.» Etwas, das sie auch noch in 20 Jahren und als Mutter machen kann. «Etwas Kreatives oder Spirituelles würde am besten zu mir passen», ist sie sich sicher.

Mutter zu sein ist ein wichtiges Thema für den DJ. Besonders in Neuseeland wächst der Wunsch nach eigenen Kindern. «Es ist lustig: Immer wenn ich hierherkomme, will ich sofort schwanger werden und eine Familie gründen! Das liegt wahrscheinlich an meinen Genen», so McKay. Doch nach der Trennung von Freund Jonas Brändli, 29, - ihre Liebe ging während der gemeinsamen Reise um die Welt in die Brüche - muss dieser Traum noch etwas warten. Obwohl sie bereits jemanden kennengelernt hat, wie sie gesteht. «Ich interessiere mich sehr für einen bestimmten Mann. Aber es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen.»

Wie Mahara McKay in ihrer neuen Heimat lebt, wie sie über die Schweiz denkt und was sie macht, wenn ihre Pläne nicht klappen: Sie erfahren es in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» - ab sofort am Kiosk, auf dem iPad oder im eReader.

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