Luca Ruch Making-of: Sein erster Morgen als Mister Schweiz

Eine Nacht verbrachte er bereits als offiziell schönster Mann des Landes: Luca Ruch, der neue Mister Schweiz. Nach nur knapp zwei Stunden Schlaf stand er bereits wieder vor der Kamera - für das exklusive Shooting der «Schweizer Illustrierten». SI online begleitete Luca und sprach mit ihm über die Wahlnacht, seine Liebe Daniela und seine Zukunft.

MISTER SCHWEIZ
Die schönsten Worte nach seiner Wahl zum Mister Schweiz...
«...waren definitiv die meiner Mutter: Sie gratulierte mir so herzlich und meinte nur: ‹Bleib mein Sohn!› Aber auch über die anderen Gratulationen freute ich mich unheimlich, auch wenn ich noch nicht alles gelesen und beantwortet habe. Ich erhielt rund 100 SMS. Auf Facebook war ich noch gar nicht.»
So reagierten die anderen Kandidaten auf Lucas Titel:
«Am meisten überraschte mich Sandro De Mattio, mit dem ich übrigens mein Zimmer in Dubai und in Kreuzlingen teilte. Er freute sich riesig, konnte es glaube ich selbst kaum fassen und trug mir mein ganzes Gepäck ins Zimmer. Er wich mir kaum von der Seite.»
Das wünscht sich Luca von seinem Amtsjahr:
«Ich will als freundlicher, nahbarer und unkomplizierter Mister Schweiz in die Geschichte eingehen. Für mich zählt allerdings nicht nur die Schönheit: Ein Titelträger soll anständig und freundlich sein - darauf achte ich mich bestimmt.»
Das Geld will Luca ausgeben für...
«...Ferien mit meiner Freundin Daniela, das habe ich ihr versprochen. Wir möchten demnächst ein zweites Mal in ihre Heimat reisen - nach Südafrika: Sie wurde dort geboren und kam erst mit vier Jahren in die Schweiz. Ihre Mutter ist Schweizerin, ihr Vater halb Südafrikaner, halb Schweizer.»
Diese Menschen sind schöner als Luca:
«Da gibt es so viele! Ganz sicher ist meine Freundin Daniela schöner als ich. Bei einigen Kollegen habe ich jeweils das Gefühl, dass sie mich mit ihrem Charakter, ihren Worten und ihrer Intelligenz überstrahlen - doch sie waren entweder zu klein für eine Mister-Schweiz-Kandidatur oder besitzen keinen Schweizer Pass.»
Groupies und Fans bedeuten Luca...
«... viel! Während der Autogrammstunden vor der Wahl habe ich mich immer gefreut, wenn ich ein Gesicht wieder erkannt habe. Doch würde jemand zu aufdringlich, hätte ich auch gar kein Problem zu sagen, dass es mich stört. Und eine Beziehung zu einem Groupie könnte ich mir keinesfalls vorstellen - nicht nur, weil ich schon vergeben bin. Bei einem Fan wüsste ich nie, ob er mich als Person mag oder meinen Titel.»

 

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LIEBE
Daniela und Luca...
«...sind seit zweieinhalb Jahren zusammen: Wenn sie so richtig lacht, kriege ich nach wie vor Herzklopfen, weil es so schön klingt.» Zum Lachen war übrigens auch der erste Kuss der beiden: Bei einem Date erzählte Luca Daniela eine Geschichte. Währenddessen unterbrach sie ihn mit den Worten «führ' das weiter aus», was er als Aufforderung zum Küssen verstand. Doch Luca lag mit seiner Annahme falsch, denn Daniela wollte nur das Ende der Geschichte erfahren. «Später am Abend küssten wir uns dann aber das erste Mal richtig», meint er schmunzelnd.
So sieht Lucas Zukunft aus:
«Später einmal will ich heiraten und Kinder haben - am besten drei: zwei Jungen und ein Mädchen.»
One-Night-Stands...
«...sind für mich kein Thema: Ich hatte noch nie einen und werde wohl auch nie Sex ohne Liebe haben, da bin ich mir sicher. Mit einer Frau schlafe ich erst, wenn ich ihr ‹ich liebe dich› sage. Die Gefühle füreinander müssen einfach stimmen.»
«Ich liebe dich»...
«...könnte ich Daniela nahezu immer sagen - und tue das auch. Teilweise habe ich ein bisschen Angst, dass es zuviel des Guten sein könnte.»
Daran könnte die Beziehung während des Amtsjahres scheitern:
«An mir! Ich muss einfach genug auf Daniela und ihre Gefühle eingehen. Das lernte ich während der Zeit als Mister-Kandidat: Obwohl wir oft über meine Anmeldung sprachen, änderten sich doch einige Dinge. Ich musste zuerst lernen, auf Danielas Sicht einzugehen, denn teilweise sah ich alles ganz anders oder war mir ihren Gefühlen nicht bewusst.»
In einer Beziehung ist Luca...
«...eifersüchtig! Aber Daniela auch. Aber in einem gesunden Mass ist das meiner Meinung nach normal.»

KARRIERE
Was Luca nach seinem Wirtschaftsstudium einmal machen will, weiss er noch nicht, aber klar ist: «Ich will in meinem Beruf schon einmal erfolgreich sein, damit ich meiner Familie und meinen Kindern etwas bieten kann.» Sein Fachhochschul-Studium legt er nun sowieso erstmal auf Eis, denn bereits während seiner Kandidaten-Zeit konnte Luca Ruch nicht mehr alle Prüfungen und Kurse absolvieren. «Aber die zwei Tests, die ich gemacht hatte, bestand ich!»

Finden Sie mehr Infos zum Mister Schweiz 2011 Luca Ruch im VIP-Lexikon auf SI online. Die Bilder des exklusiven Fotoshootings mit dem neuen Titelträger sehen Sie in der Schweizer Illustrierten vom Montag, 4. April 2011 - und auf dem iPad.

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