Luca Hänni «Manche beschimpfen mich als ‹Schönling›»

Seit seinem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» kommt der Berner Luca Hänni kaum mehr zur Ruhe. Diese Woche hält er sich zwei Tage lang in Zürich auf - SI online traf den neuen Stern am Musikhimmel zum Interview und sprach mit ihm über Frauen, böse Zungen und seine Pläne.

SI online: Die meisten «DSDS»-Sieger landen nach einigen Monaten wieder in der Versenkung. Wie lange wird man sich an dich erinnern?
Luca Hänni: Ganz lange. Das ist mein Traum, und ich werde all meine Kräfte für meinen Erfolg opfern. Ich versuche, ehrgeizig an meiner Laufbahn zu arbeiten, weiterzumachen und hoffe, dass alles klappt. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. 

Ist das nicht ganz schön viel Druck für einen 17-Jährigen?
Ich setze mir da keinen. Für mich zählt der Moment. Würde ich mir Sorgen um die Zukunft machen, würde mich das nur hemmen, und ich könnte die Gegenwart gar nicht geniessen. Jetzt bin ich noch bekannt. Also nutze ich die Gunst der Stunde und versuche, es auch zu bleiben. Wies kommt, weiss eh niemand.

Von heute auf morgen wusste jeder, wer du bist. Wie fühlt sich das an?
Cool. Aber ich konnte mich ja schon im «DSDS»-Haus an den Fanrummel gewöhnen. Das hat geholfen. Die haben uns dort auch erklärt, wie man mit Fanpost und solchen Dingen umgeht. 

Briefe erhältst du hauptsächlich von Mädchen. Warst du schon immer ein Herzensbrecher?
Ich hatte schon früher ein paar Beziehungen. Und bis anhin lief es mit den Frauen schon nicht schlecht. Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll... Vielleicht war ich ab und zu ein kleiner Herzensbrecher.

Es gibt aber auch Leute, die dich nicht mögen. Macht das Angst?
Nein. Logisch gibt es Menschen, die neidisch sind oder mich als «Schönling» beschimpfen. Aber damit muss und kann ich nichts anfangen. Ich denke, es ist normal, dass man auch schlecht über mich spricht. Damit komme ich klar. 

Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

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