Die Aargauerin zeigt ihr Zuhause In New York ist Model Manuela total Frey

Vom Laufsteg vor die Kamera: Manuela Frey, das erfolgreichste Model der Schweiz, eifert bei «Switzerland's next Topmodel» der Deutschen Heidi Klum nach! So abgehoben wie ihr Vorbild wohnt sie allemal. 
Manuela Frey
© Peter Lüders

Verliebt: Topmodel Manuela Frey öffnet die Tür zu ihrer Wohnung in New York, schweigt aber zu den Liebesgerüchten.

Als ihr grosses Vorbild Heidi Klum45, vor zwölf Jahren erstmals junge Mädchen über den Catwalk scheucht und von einer Zukunft als Topmodel träumen lässt, ist Manuela Frey gerade mal zehn Jahre alt. Auch das Mädchen aus Brugg AG träumt vorm Fernseher mit. Heute gilt die 22-Jährige als das erfolgreichste Model der Schweiz – und sie soll im TV bei «Switzerland’s next Topmodel» (SNTM) das sein, was Klum beim deutschen Vorbild «GNTM» ist. Wobei: Frey mit Model-Übermama Klum zu vergleichen, wäre so, wie Sänger Bastian Baker, 27, mit Gitarrist Tom Kaulitz, 29, von der Kultband Tokio Hotel auf eine Stufe zu stellen.

Frey findet Klum «super», bis heute. Doch während das Vorbild in der Öffentlichkeit mit ihrem 16 Jahre jüngeren Tom rumknutscht, gibt sich Manuela in Liebesdingen zurückhaltend, sagt nur: «Ich bin verliebt.» Dabei tuschelt die Schweiz seit Langem über eine Liaison zwischen ihr und Bastian Baker.

Freylich erfolgreich

Frey lebt ihren Traum. Reisen rund um die Welt. Menschen kennenlernen. In New York leben. Ihre Wohnung im Big Apple muss sie sich längst nicht mehr mit einem halben Dutzend Model-Kolleginnen teilen. 

Manuela Frey
© Peter Lüders

Fantastisch: Manuela Frey im Wohnzimmer ihres Apartments. Von hier aus geniesst das Model eine atemberaubende Aussicht über New York.

Jetzt hat sie ihre Premiere als «SNTM»-Aushängeschild hinter sich. «Nichts für Masochisten – weil Manuela Frey keine Heidi Klum ist», titelte das Newsportal «bluewin.ch» nach der Auftaktsendung. «Dass es Kritik geben wird, ist mir bewusst», sagt Frey. «Ich bin seit sechs Jahren in dem Business, anfangs nahm ich alles persönlich.» Sie habe heute eine dicke Haut. Sich mit Klum zu vergleichen, liegt ihr fern. «Ich liebe Heidi, sie ist einfach tipptopp – ich bin nur ein Model, das fleissig arbeitet.» 2013 ist die Aargauerin mit 63 Shows in New York, London, Mailand und Paris das meistgebuchte Model an den Fashion Weeks gewesen. Ein Rekord!

Frey in «SNTM»-Hinsicht

Zu ihrer Rolle als Schweizer Model-Mama kam Manuela quasi schaukelnd. Manuela chillt gerade auf den Bahamas in einer Hängematte, als ProSieben anruft – nach einer Stunde sei man sich sympathisch und nach drei Stunden einig gewesen. Manuela bekommt einen Crashkurs als Moderatorin, guckt sich «America’s Next Top Model» mit US-Superstar Tyra Banks, 44, an – und wird, so sagt sie, «ins eiskalte Wasser geworfen».

Manuela Frey
© Peter Lüders

Abenteuerlich: Über den Dächern der Millionen-Metropole findet die Bruggerin Zeit und Musse, zu lesen.

«Ich kann sein, wie ich bin, muss mich nicht verstellen oder verbiegen und auch keine Heidi Klum nachmachen», sagt Manuela. Dass sie dennoch mehr als das brave, zurückhaltende Schweizer Mädchen sein kann, zeigt sie in der Sendung noch. «Ich bin nett, habe Geduld und zeige Verständnis, wenns darum geht, etwas zu erklären. Aber wenn jemand meinen Rat nicht umsetzt, platzt auch mir der Kragen, und ich rufe: Gopfridstutz, hast du es denn immer noch nicht gecheckt?» Manche Models schauten da erschrocken und einige auch sauer drein. Richtig «hässig» wird sie auch noch – bei einer «SNTM»-Teilnehmerin, die zu spät kommt. Schweizer Pünktlichkeit ist eine Tugend, die Manuela auch zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

Manuela Frey
© Peter Lüders

Luxuriös: Im Keller des Apartmenthauses, das Frey bewohnt, lädt ein Pool samt Liege zum Wellness ein.

Fiese Sprüche, wie sie Klum raushaut, gibts bei Manuela nicht. Ihr bösester Spruch im TV? Sie sage einem Mädchen: «Sei nicht so steif. Du siehst aus, als ob du einen Stock im Arsch hast!» Danach sei ihr in den Sinn gekommen: «O Shit, das hätte ich jetzt nicht sagen sollen.» Die TV-Crew fands lustig.

Ein Freygeist denkt voraus

Für ihre Zukunft sorgt Manuela vor. So hat sie vergangenen März eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin abgeschlossen. Im Moment büffelt sie in Online-Kursen alles Notwendige für eine Ausbildung zur Immobilienmaklerin. Dafür muss sie auch in den USA im kommenden Jahr regelmässig zu Prüfungen antraben. «Das tue ich für mich, für meinen Kopf – weil sonst rostet man ein.»

Manuela Frey
© Peter Lüders

Sportlich: Egal ob Yoga oder Jogging wie hier in New Yorks Strassen, Bewegung ist fester Bestandteil von Manuelas Tagesablauf.

Manuel ist total frei in dem, was sie tut. Sollte es eine zweite Staffel von «Switzerland’s next Topmodel» geben, wäre sie gern wieder mit an Bord. Nicht als Klum! Sie ist Frey.

Auch interessant