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Er reisst schon wieder Witze

Marc Gisin gibt ein humorvolles Gesundheits-Update

Nach seinem schweren Sturz vor beinahe einem Monat in Gröden meldet sich Marc Gisin erstmals wieder auf Instagram zu Wort. Der Skifahrer berichtet, wie es ihm geht - und legt dabei ganz schön viel Humor an den Tag.

Marc Gisin

Ist wieder daheim in Engelberg: Marc Gisin.

Instagram/marcgisin

Der Horrorsturz von Marc Gisin, 30, am 15. Dezember 2018 auf der Saslong in Gröden erschütterte die Skiwelt. Der Skifahrer verlor in der Abfahrt nach einem Verschneider bei voller Fahrt das Gleichgewicht, flog durch die Luft und prallte auf die pickelharte Piste. Bereits eine gute Woche nach seinem Sturz meldete sich Gisin auf Twitter zu Wort: «Ich fühle mich etwas doof, mit 30 wieder zu lernen, wie man isst, trinkt, scheisst und läuft. Gut, dass ich schnell lerne.» Die letzten Tage seien seltsam gewesen, fügte er an. Nun, dreieinhalb Wochen nach seinem Unfall, hat er bei Instagram ein ausführliches Update zu seinem Zustand geliefert.

Den Humor nicht verloren

«Hallo Freunde», schreibt er. «Nun, ich denke, das Universum wollte zu Ende des letzten Jahres wissen, welch heftigen Knall mein Körper aushält und wie viele Zähne ich verlieren muss, bis ich der NHL beitreten kann.» Damit spielt Gisin auf die berühmte US-Eishockey-Liga an, in der Zahnlücken an der Tagesordnung sind, und beweist damit: Der Humor ist ihm nicht abhandengekommen. 

Video: Der fürchterliche Sturz von Marc Gisin

 

Auch damit, dass er beatmet wurde, geht der Speed-Spezialist locker um. Seine Aufzählung fährt er fort: «Oder wie viele Medikamente es braucht, um mich in einen einwöchigen Power-Nap zu versetzen... Nebst anderem verrückten Zeug.» Er glaube, er habe diesen «Test» bestanden. «Denn ich bin immer noch hier und lächle noch immer.»

Herzlicher Dank an sein Umfeld

Gisin ist nach seinem Spitalaufenthalt in Luzern zurück in seiner Heimat Engelberg. Allem Anschein nach bestreitet er dort in einem Hotel mit eigenem Spa die Reha.

In seinem Post bedankt sich Gisin herzlich bei seinem Umfeld. «Ich möchte den involvierten Ärzten Danke sagen, ganz besonders dem Bergrettungs-Team in Val Gardena.» Er wolle sich auch bei seiner Familie, seiner Freundin, seinen Freunden und «bei allen, denen ich in irgendeiner Weise Angst eingejagt oder die ich geschockt habe» entschuldigen.»

Ich bin superglücklich mit den Fortschritten, die mein Körper macht

Des Weiteren entschuldigt sich der Skifahrer bei seinen Konkurrenten, die den Abfahrtslauf nach ihm in Angriff genommen hatten und aufgrund der Erstversorgung auf der Piste lange warten mussten. Und fährt fort: «Ein weiteres Merci geht an alle, die mir eine Nachricht oder einen Brief geschrieben haben oder mir einige heilende Vibes geschickt haben.» Das Beste aber kommt zum Schluss: «Ich bin superglücklich mit den Fortschritten, die mein Körper macht. Er sollte sich in nächster Zeit gänzlich erholen.»

Grosse Sorge um den Skistar

Der fürchterliche Sturz von Marc Gisin erschütterte die Ski-Familie. Die TV-Bilder des heftigen Aufpralls gingen um die Welt; nach der halbstündigen Erstversorgung auf der Piste und den erschütternden Bildern musste vom Schlimmsten ausgegangen werden. Noch am selben Abend verkündete Swiss-Ski, dass Gisin ins Kantonsspital Luzern überführt werden konnte. Am Folgetag wurde bekannt, dass sich Gisin keine lebensbedrohlichen Verletzungen zugezogen hatte. Er erlitt beim Sturz mehrere Rippenbrüche, welche Verletzungen an der Lunge zur Folge hatten, und die Hüftpfanne wurde eingedrückt. Darüber hinaus zog er sich «einige nicht gravierende Frakturen an der Wirbelsäule» zu, wie Swiss-Ski mitteilte.

Von Ramona Hirt am 9. Januar 2019