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Nach seinem Horror-Sturz

Marc Gisin ist zurück auf der Piste

Nach seinem schlimmen Sturz vom Dezember kann Marc Gisin wieder einen Erfolg vermelden: Er hat sich zurück auf die Piste gekämpft. In seiner Heimat Engelberg trainiert er wieder auf den Skiern.

Marc Gisin

Marc Gisin traut sich wieder auf die Skier.

Getty Images

Marc Gisin ist wieder dort, wo er hingehört: Auf der Piste. Auf Instagram veröffentlichte er ein Bild, das ihn auf den Skiern zeigt. Dazu schreibt er: «A lot of work ahead...let's go». Es liege aso noch viel Arbeit vor ihm, die er nun in Angriff nehmen will.

Marc Gisin auf der Skipiste

Marc Gisin kann wieder mit dem Ski-Training beginnen.

Instagram / Marc Gisin

Viel Arbeit liegt aber auch schon hinter Marc Gisin. Nach seinem schlimmen Unfall vom 15. Dezember 2018 ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Ski-Profi bereits wieder trainieren kann. 

Bei seinem Horror-Sturz in Gröden zog sich der 30-jährige Engelberger eine mehrfache Rippenfraktur und Verletzungen in der Lunge zu und musste künstlich beatmet werden. Erst sechs Tage später durfte er die Intensivstation verlassen.

Eine Erinnerung an den Unfalltag entdeckte Gisin nun in seiner Jackentasche. Darin lag immer noch der Ski-Pass, welchen der Sportler in Gröden auf sich trug.

Skipass von Marc Gisin

In seiner Jacke hat Marc Gisin einen alten Ski-Pass gefunden.

Instagram / Marc Gisin

Entschuldigung bei Familie

Seinen Humor und Kampfgeist hat Marc Gisin während der ganzen Zeit nie verloren. So teilte er auf Twitter kurz vor Weihnachten mit: «Ich fühle mich etwas doof, im Alter von 30 Jahren wieder lernen zu müssen, wie man isst, trinkt, scheisst, atmet oder läuft...» Er lerne zum Glück aber schnell. Noch anfangs Januar kam es ihm so vor, als sei selber zu essen gleich schwer wie eine Lauberhornabfahrt. Nun steht Marc Gisin bereits wieder am Berg.

Nach seinem Sturz entschuldigte er sich bei seiner Familie dafür, dass sie das alles mit ihm mitmachen musste. Seinen Eltern dankt er nun auch dafür, dass sie ihm «Heilkräfte» vererbt haben. 

Galerie: Unsere Ski-Stars einmal anders

Von Fabienne Eichelberger am 26. Februar 2019