Marco Fritsche über Ehe, Kinderwunsch und Religion «Homosexuelle sollen adoptieren dürfen»

Mit seiner Teilnahme an der Pink Ribbon Wanderung sensibilisiert Fernsehmoderator Marco Fritsche für die Früherkennung von Brustkrebs. Auf der Wanderung sprach er mit uns über seine Beziehung mit Partner Martin Arnold, den Frust über die katholische Kirche und das Adoptionsverbot für Homosexuelle.

Momentan ist Marco Fritsche, 41, als Moderator in der neuen Staffel von «Bauer, ledig, sucht...» auf dem Sender 3+ zu sehen. Das passt: Der Appenzeller liebt das Land und auch das Wandern. Deshalb läuft er an der Pink Ribbon Wanderung noch so gerne mit, und macht mit der Aktion auf die Früherkennung von Brustkrebs aufmerksam.

Auf der Wanderung von Schmerikon SG nach Lachen SZ nahm Fritsche eine bunte Truppe aus SI-online-Lesern mit. Wenn sich der Tv-Moderator gerade nicht mit dem guten Dutzend Teilnehmer unterhielt, sprach er mit uns über seine Beziehung zu Partner Martin Arnold, 32: «Bei uns läuft es gut», sagt Fritsche, der 2014 die Partnerschaft mit Arnold eintragen liess.

Marco Fritsche und Ehemann Martin Arnold
© Fabienne Bühler

Marco Fritsche und Martin Arnold haben sich 2014 das Jawort gegeben.

Geht es um den Kinderwunsch, hat der Moderator eine klare Meinung: «Homosexuelle sollen Kinder adoptieren dürfen!» Fritsche selbst sei jedoch ohne eigenen Nachwuchs glücklich.

Aus der katholischen Kirche sei er unterdessen ausgetreten. «Ich will nicht Mitglied in einem Verein sein, der Mühe mit mir und meinem Leben hat», so Fritsche. Da er katholisch aufgewachsen sei, werde er die Kultur aber trotzdem nie ganz los.

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