Schwingerkönig Matthias Sempach Sohn Henry lässt ihn seine Verletzung glatt vergessen

Sprunggelenks-Sprengung, mehrere Bänderrisse, Schien- und Wadenbeinbruch sowie ein Bruch der Schienbein-Hinterkante: Die Schwingersaison ist für Matthias Sempach gelaufen. Traurig darüber ist er trotzdem nicht. Grund: sein Sonnenschein Henry. Die «Schweizer Illustrierte» hat den Schwingerkönig und seine Familie besucht.

Am 24. Mai verletzte sich Matthias Sempach beim Oberaargauischen in Grasswil BE schwer. Der Schwingerkönig von 2013 zog sich eine Sprunggelenks-Sprengung, mehrere Bänderrisse am Innenknöchel und zwischen Schien- und Wadenbein sowie ein Bruch der Schienbein-Hinterkante zu. Für Sempach bedeutet das das Saison-Aus. Doch Trübsal blasen kommt nicht infrage. Der 29-Jährige geniesst die freie Zeit in seinem Zuhause.

«Es gibt im Leben Schlimmeres als ein halbes Jahr ohne Schwingfest», sagt Sempach in der aktuellen «Schweizer Illustrierten». Und seine Partnerin Heidi Jenny, 33, fügt an: «Ich hatte erwartet, dass er dann mit der Zeit schon etwas ‹uliidig› wird beim Nichtstun. Aber er muntert jeweils sogar die Leute auf, die ihn bedauern.» Grund für die gute Laune des Schwingers: Sohnemann Henry, 6 Monate. Liebevoll kümmert er sich während der unfreiwilligen Pause um sein Kind - wickelt es, füttert es, zieht es an und singt ihm vor. «Mättu ist ein Super-Vater. Er singt auch jeden Abend mit mir das Guetnachtliedli an Henrys Bett zweistimmig - und richtig gut», schwärmt Jenny.

Harmonie pur im Schwingerhaushalt. Aber: Heiraten wollen die beiden trotz gemeinsamen Kind noch nicht. Eine Hochzeit sei zwar irgendwann geplant, aber «auf der Prioritätenliste vorerst einiges nach hinten gerutscht», sagen die beiden übereinstimmend.

Welche Aufgabe Henry übernimmt, wenn seine Eltern heiraten, ob sich Matthias Sempach und Heidi Jenny noch weitere Kinder wünschen und weitere Bilder der Familie: In der neuen «Schweizer Illustrierten» Nr. 27 - ab Montag, 29. Juni am Kiosk, auf Ihrem iPad oder im WebReader.

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