Kulleraugen wie die Mama Max Loong zeigt exklusiv seinen Sohn Ryden

Los Angeles hat einen engelsgleichen Einwohner mehr: Ryden Lynx posiert und lächelt bereits wie ein kleiner Star. Das erste Kind von Max und Sepideh Loong hatte es eilig, auf die Welt zu kommen.
Max Loong mit Sohn Ryden
© Jonas Mohr

Ganz vernarrt: «Der Geruch eines Babys ist unwiederstehlich», so Max Loong. «Da wird auch ein harter Typ weich.»

Zufrieden liegt Ryden Lynx auf der kuscheligen Decke daheim in den Hollywood Hills und bezirzt mit seinem zahnlosen Lächeln seine Eltern Max, 37, und Sepideh Loong, 36. «Mein Herz schmilzt, wenn er lacht», so der frischgebackene Vater. «Und seine Kulleraugen! Die hat er definitiv von Sepi.»

So entschleunigend wie dieser Moment war die Ankunft von Ryden Lynx am 5. Juni nicht. Er hatte es eilig. «Das Tempo haben wir eben in unserer DNA», so der Schweizer Moderator mit chinesisch-malaiischen Wurzeln. Sein verstorbener Vater Ronnie Loong, mit dem Sohn Ryden die Initialen teilt, war Rennfahrer. Und Max fährt in seiner Freizeit in der Karting League. Da erstaunt es nicht, dass sein erstes Kind beinahe im Auto zur Welt gekommen wäre. 

Baby Ryden von Max Loong
© Jonas Mohr

Zum Schmelzen: Ryden Lynx hat am 5. Juni um 8.06 Uhr in Los Angeles das Licht der Welt erblickt.

Presswehen noch im Auto

Als um vier Uhr morgens bei Sepideh die Wehen einsetzen, raten die Ärzte den werdenden Eltern, nichts zu überstürzen, sondern in Ruhe die Abstände zu messen. «Nach einer Stunde fühlte ich, dass es besser ist, ins Spital zu fahren», sagt sie. Das St. John’s Health Center befindet sich ebenfalls in Santa Monica, rund 30 Minuten entfernt.

«Noch im Auto setzten bei mir die Presswehen ein. Ich spürte, dass nicht viel Zeit bleibt», so die Amerikanerin mit iranischen Wurzeln. 45 Minuten nach der Ankunft im Spital startet Ryden Lynx um 8.06 Uhr sein Leben. «Es war so überwältigend, wie alle einem immer erzählen», sagt Max Loong. «Aber komischerweise sind bei uns keine Tränen geflossen, obwohl wir sehr emotionale Menschen sind. Du, Sepi, weinst sonst ab jeder Katzenwerbung!» 

«Sepi ist die geborene Mutter»

Der Schauspieler aus der asiatischen Erfolgsserie «Lion Mums» und die Filmproduzentin lernten sich am 12. Juni 2013 in Los Angeles bei einem Nachtessen kennen. Drei Jahre später geben sie sich in einer Traumzeremonie auf der indonesischen Insel Bali, wo Max und seine Mutter Bea das Luxusresort Hidden Hills Villas führen, das Jawort. Nur ein Jahr danach erfüllt sich mit der Geburt von Ryden ihr Kinderwunsch. 

«Sepi ist die geborene Mutter. Ich spüre, dass sie als Kind viel Liebe von ihren Eltern bekommen hat.» – «Zu sehen, wie dein Partner liebevoll mit deinem Kind umgeht, ist das Schönste. Ich bin stolz auf Max und darauf, dass er der Vater meines Kindes ist», sagt sie. Ryden Lynx stellt sich bisher als Anfängerbaby heraus, schläft gut, ist angenehm und ruhig. «Das hat er ebenfalls von seiner Mama.» Nur ab und zu habe der Kleine seine schreienden Momente. 

Max Loong mit Frau Sepideh und Sohn Ryden
© Jonas Mohr

Junge Familie: Moderator Max Loong und Gattin Sepideh leben mit Söhnchen Ryden in einem Haus in Hollywood.

Max und Sepideh sind Karrieremenschen

«Dann ist es unsere Herausforderung, zu erraten, was er will. Nichts kann einen auf das Vatersein vorbereiten ausser das eigene Kind.» Die ersten beiden Monate hatte sich Max freigeschaufelt, um die Zeit als junge Familie zu geniessen und seine Frau, so gut es geht, zu unterstützen. «Wir machen beide alles, die Aufteilung ist sehr ausgeglichen – bis auf die Muttermilch natürlich.» 

Neue Aufgabe, neues Leben, neuer Fokus – Ryden steht jetzt an erster Stelle. «Innerhalb der eigenen Familie stelle ich mich gerne hinten an», so Loong lachend. Doch auch ein Kind ändert nichts an der Tatsache, dass beide Karrieremenschen sind und Wert auf ihre Arbeit und ihre Hobbys legen. «Ich arbeite wieder, jedoch nur einen Tag in der Woche. Max passt dann auf den Kleinen auf», so die studierte Juristin. 

Max Loong mit Frau und Kind
© Jonas Mohr

Max und Sepideh Loong übernehmen beide alle Pflichten — nur das Stillen bleibt Mamas Sache.

Nach drei Monaten zum ersten Mal in der Schweiz

Er ist mittlerweile bei einem 60-Prozent-Pensum angelangt. Beide legen zudem Wert auf Zweisamkeit und darauf, neben Eltern auch ein Paar zu sein. «In Zeiten ohne Schlaf und Make-up finde ich es wichtig, meine Frau auszuführen, gemeinsam ein Dinner zu geniessen.» 

Nach drei Monaten haben sie nun auch zu dritt das erste Mal ihren Kokon in Los Angeles Richtung Schweiz verlassen – Ryden Lynx ist mit seinem amerikanischen Pass gereist und auch in seiner zweiten Heimat angekommen.

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