Maximilian Schell (†) Die bewegenden Abschieds-Worte seiner Witwe

Nach dem Tod von Schauspieler Maximilian Schell am vergangenen Samstag hat seine Witwe Iva Mihanovic auf ihrer Facebook-Seite einen herzergreifenden Brief veröffentlicht. «Ich bin so unendlich traurig, dass ich im Moment nicht weiss, wie ich weitermachen soll», schreibt sie.
Iva Mihanovic and Maximilian Schell sind seit fünf Jahren zusammen und feiern im Sommer Hochzeit.
© Getty Images

Iva Mihanovic und Maximilian Schell lernten sich 2007 kennen und heirateten im vergangenen Sommer.

Der Tod kam überraschend. Wegen einer Lungenentzündung war Maximilian Schell ins Spital eingeliefert worden. Er befand sich auf dem Weg zur Besserung, hiess es später. Doch in der Nacht auf Samstag hat der weltbekannte Schauspieler im Alter von 83 Jahren für immer die Augen geschlossen. «Nach langwierigen Problemen mit seinem Rücken an den Folgen einer für ihn wichtigen Operation», wie seine Agentin mitteilte.

Für seine Ehefrau ein harter Schicksalsschlag. Erst im vergangenen Sommer hat er seine Partnerin Iva Mihanovic, 36, geheiratet. Jetzt meldet sie sich erstmals nach seinem Ableben zu Wort. Via Facebook - weil sie es im Moment nicht schaffe, jedem persönlich für die Anteilnahme zu danken, wie sie schreibt. Sie sei berührt über die vielen Worte und Zeilen, die sie erhalte. «Ich bin so unendlich traurig, dass ich im Moment nicht weiss, wie ich weitermachen soll, aber ich bin sicher, dass er mir, von wo auch immer, die Kraft geben wird, mit ihm gemeinsam auf einer anderen Ebene weiterzugehen.»

Ivas Hoffnung: Sie will ihren Mann im Himmel wiedersehen. «Ihm war es immer so wichtig zu wissen, was ich in jedem Augenblick mache», erklärt sie, «und deshalb haben wir uns immer kleine Zettel geschrieben, wenn der eine geschlafen hat und der andere was erledigen musste oder kurz aus dem Zimmer gegangen ist.» Wie oft habe sie ihm geschrieben «Du schläfst grad so tief. Ich wollte Dich nicht wecken. Ich bin nur kurz was einkaufen. Bin gleich wieder da. Deine Iva». Jetzt werde sie ihm einfach einen Zettel mit folgenden Worten hinlegen: «Du schläfst so tief, und ich wollte Dich nicht wecken. Ich gehe nur kurz noch LEBEN. Bis gleich. Deine Iva».

Die Opernsängerin lernte den Oscar-Preisträger 2007 bei der Inszenierung der Operette «Wiener Blut» kennen, er führte Regie, sie sang die Rolle der Pepi. Ihr Altersunterschied von 47 Jahren sorgte für Diskussionen. «Wir sind zwei Menschen und nicht zwei Zahlen», sagte Mihanovic nach der Hochzeit in einem Interview. Und er schwärmte 2010, dass sie «die erste und vielleicht einzige Frau» sei, die verstehe, dass er seine Freiheit liebe. «Sie ist so klug und lässt mich.»

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