Sandra Studer «Mein Swiss-Award-Tag»

So ein Swiss-Award-Tag ist kein Tag wie jeder andere. In diesem Jahr erst recht nicht.

Mein Mann Luka liegt hustend und schniefend im Bett - und bei vier kleinen Plagegeistern heisst es spätestens 8 Uhr: Sense mit Schlafen! Dabei bin ich am Vorabend nach der Generalprobe erst um 2 Uhr ins Bett gefallen. Trotzdem: Entspannt starte ich «Studers Pyjama-Party»: Gian, Lili, Nina, und Julia krabbeln zu uns ins Bett. Wir kuscheln, reden und albern herum. Kochen fällt heute flach. Wir frühstücken spät, dafür ausgiebig.

Den Swiss Award moderiere ich zum achten Mal - er ist wirklich meine «grösste Kiste». Die Shoppingtour fürs Kleid habe ich zum Glück schon vor Wochen hinter mich gebracht. Bei «Zoro» in Zürich bin ich wieder einmal fündig geworden: ein schwarzer Traum aus Seide mit Strass-Steinen besetzt – mir gefällts. Bei einer Anprobe vor Tagen gabs ein kleines Malheur. Der Reissverschluss platzte... Vielleicht lags ja an den Weihnachtsguetsli. Aber jetzt sitzt es perfekt.

Am frühen Nachmittag gehe ich in Ruhe nochmals alle Moderationen durch. Zwei Stunden absolute Ruhe, zu mehr reichts bei meiner Rasselbande nicht. Gegen 16 Uhr steige ich in unsere «Familienkutsche» und fahre zum Hallenstadion. Meine Visagistin Monika kümmert sich dann eine geschlagene Stunde um Haare und Make-up. Sie zaubert mir die Augenringe weg und Volumen ins Haar. Dank Haarteil... Und an Stylistin Tatjana ist es dann, aufzupassen, dass ich so in mein Kleid schlüpfe, dass nicht wieder was passiert. Noch ein letzter Blick auf die Moderationskarten. Es sind alle da... Ich bin parat für den Swiss Award 2009.

 

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