Melanie Winiger «Ich gehe ab und zu in die Therapie»

Mit 18 Jahren wurde Melanie Winiger zur Miss Schweiz gewählt. Heute, 18 Jahre später ist die Zürcherin noch immer im Showgeschäft. Im Interview mit der Zeitschrift «Annabelle» spricht sie über Klischees, Männer und ihr Amtsjahr.
Melanie Winiger über Campino Freund News Miss Schweiz
© RDB/Blick/Stefan Bohrer

«Bin vielleicht kein Huscheli, aber frech ist für mich etwas anderes», sagt Melanie Winiger über sich.

Sie ist direkt, fordernd und eckt auch gerne mal an: Als Coach für die aktuellen Miss-Schweiz-Kandidatinnen zeigte Melanie Winiger vor laufender Kamera den Stinkefinger, letzte Woche geriet sie nach einer Party des Zurich Film Festival mit der Polizei aneinander. Dabei sagt sie jetzt im Interview mit der «Annabelle» über sich: «Ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich vorher noch nie war: at peace.»

Das Image der frechen Ex-Miss passt Winiger nicht: «Ich bin nicht mehr 20, ich bin 35. Ich bin vielleicht kein Huscheli, aber frech ist für mich etwas anderes.» Die Schauspielerin, die vor 18 Jahren das Amt der schönsten Schweizerin inne hatte, nutzt die bevorstehende Miss-Wahl, um auf ihre eigene Entwicklung zurückzublicken. Unter anderem spricht die 35-Jährige über ihre damalige Angst, als Tussi abgestempelt zu werden. Sie habe lange mit burschikosem Verhalten dagegen angekämpft, aber «vielleicht bin ich ja wirklich eine Tussi».

Trotzdem gesteht Winiger ein, dass sie für ihr Missen-Dasein einen Preis gezahlt hat. «Die Vorurteile. Aber auch die Urteile.» Vielleicht gibt sie sich deshalb verschlossener denn je, wenn es um ihr Privatleben geht. Obwohl sie im März dieses Jahres ihre Beziehung zum Toten-Hosen-Frontmann Campino bestätigt hatte, heisst es mittlerweile auf Nachfrage nur noch: «No comment.» Denn, so viel verrät sie: Wenn sie über ihre Beziehung reden wolle, gehe sie nicht zu einem Journalisten, sondern zu ihrem Therapeuten: «Ich gehe ab und zu in die Therapie, es hilft mir enorm.»

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