Schwinger Bless moderiert «g&g» Das war (noch) kein Plattwurf!

Ungewohntes Terrain: Normalerweise steht Michael Bless im Sägemehl, aber nicht im TV-Studio. Etwas steif moderierte der Schwinger am Montagabend die Themen in der Sendung «glanz & gloria» an. Ob er den Zuschauern bis Ende Woche zeigen kann, dass er seinen Vorgängern Christa Rigozzi, Bastian Baker und Co. das Wasser reichen kann?
Michael Bless moderiert Glanz & Gloria
© SRF/Oscar Alessio

TV-Studio statt Sägemehl: Schwinger Michael Bless ist Gastmoderator bei «glanz & gloria».

«Guten Abend, liebe Damen und Herren. Ja, es ist die Sendung ‹glanz & gloria›. Sie sind nicht auf dem falschen Sender», begrüsst Michael Bless am Montagabend das SRF1-Fernsehpublikum. Etwas holprig und träge kommen dem Schwinger die Worte über die Lippen.

Als er die Baby-News von Spitzensportlerin Selina Gasparin ankündigt, verhaspelt er sich gar und stolpert über den Namen der werdenden Mutter. «Biathletin und Olympia-Heldin Seline Kasparin ist im Glück», liest der 28-Jährige vom Teleprompter ab. Seinen Versprecher scheint er zu bemerken, denn kurz gerät der Appenzeller aus dem Rhythmus.

Dass sich Michael Bless im Sägemehl wohler fühlt als im TV-Studio, ist ganz offensichtlich. Er sei sehr nervös, gab er kurz vor der Sendung gegnüber Srf.ch denn auch zu. «Heute empfinde ich es extremer, als wenn ich schwinge.» Trotzdem hält er bis zum Ende durch. Als Plattwurf, so die schwingerische Bezeichnung für eine Maximalnote, kann man seine TV-Premiere nicht bezeichnen. Bis am Freitag, 19. September, hat er aber Zeit, Moderationskönig - und somit ein würdiger Nachfolger von Christa Rigozzi, 31 - zu werden. Die Tessinerin stand Ende August eine Woche lang vor der «g&g»-Kamera und konnte das Publikum mit ihrer fröhlichen Art überzeugen.

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