«DSDS»-Finalist Michel Truog nach der Niederlage «Ich kaufe mir Fleisch und haue es auf den Grill»

Nur haarscharf verpasste «DSDS»-Finalist Michel Truog am Samstagabend den Sieg. SI online hat ihn am Tag danach in seinem Kölner Hotel besucht. Im Interview erzählt der Zürcher, wie er mit der Niederlage umgeht und was er als nächstes vorhat. 
Michel Truog
© Pascal Mora

Bad in der Fan-Menge: Michel Truog erreichte bei «DSDS 2018» den zweiten Platz.

Michel, was hast du nach der Finalshow gemacht?
Ich bin mit der Familie und Freunden auf ein Bier in eine Bar. Obwohl die Stimmung super war, bin ich relativ bald wieder zurück ins Hotel, weil ich so müde war. Von dem Stress in den vergangenen fünf Wochen hatte ich keine Energie mehr.

Wie hast du dich heute Morgen gefühlt?
Sehr gut, ich bin mit einem Lächeln im Gesicht aufgestanden. Ich bin super zufrieden, wie der Abend gestern ausgegangen ist. Klar hätte ich gerne gewonnen, aber ich glaube ich kann auch mit dem zweiten Platz etwas erreichen.

Michel Truog
© Pascal Mora

Guter Verlierer: Michel erwachte am Tag danach mit einem Lächeln im Gesicht.

Trotzdem: Wie gross ist die Enttäuschung?
Sie ist gross, das ist klar. Ich bin schon traurig. Aber ich muss nach vorne schauen und ich bin zuversichtlich. Ich hoffe natürlich, dass meine aufgenommene Single «Und sie Rennt» durch die Decke geht und im Radio abgespielt wird.

Über einen Anruf von Dieter Bohlen würde ich mich mega freuen. 

Wie bist du mit deinem Auftritt gestern zufrieden?
Ich bin super zufrieden und habe es auf der Bühne genossen. Den zweiten Auftritt habe ich noch ein Stück besser gefunden, weil es halt mein eigenes Lied ist.

Was hast du gestern mit Dieter besprochen, als alle die Gewinnerin Marie abgefeiert haben?
Ich habe mich für die Zeit bei «DSDS» und für seine Unterstützung bedankt. Ich habe ihm die goldene CD und noch vieles mehr zu verdanken.

Michel Truog
© Pascal Mora

Michel über seinen Mäzen Dieter Bohlen: «Ich habe mich für die Zeit bei «DSDS» und für seine Unterstützung bedankt.»

Meinst du euer gutes Verhältnis könnte nach «DSDS» noch weiter gehen?
Das hoffe ich natürlich, aber es ist schwierig. Dieter ist so gefragt und hat viel zu tun. Ich will gar nicht wissen, wie sein Terminkalender aussieht. Aber ich würde mich mega freuen, wenn einmal ein Anruf kommen würde.

Ich bin viel selbstsicherer geworden. Am Anfang war ich ein unsicherer und selbstkritischer Typ. 

Was machst du als erstes, wenn du Zuhause ankommst?
Ich kaufe mir Fleisch und haue es auf den Grill. Ich hatte so wenig Zeit in den vergangenen Wochen. Jetzt möchte ich das Wetter geniessen.

Was nimmst du aus der Castingshow mit?
Ich bin viel selbstsicherer geworden. Am Anfang war ich ein unsicherer und selbstkritischer Typ. Ich habe bei den anderen immer nach Bestätigung gesucht. Jetzt weiss ich, dass ich etwas auf dem Kasten habe. Ausserdem habe ich gelernt, mit dem Stress umzugehen. Ich hatte manchmal nicht einmal Zeit, um meinen Engsten zurückzuschreiben. Das Business ist stressig und es ist gut, fokussiert zu sein.

Was war dein bestes Erlebnis während der ganzen «DSDS» Zeit?
Als ich beim Casting die goldene CD von Dieter Bohlen bekommen habe. Das war ziemlich geil.

Das Schlechteste?
Zwischendurch gab es Frauen, die etwas viel gelästert haben. Ansonsten hatte ich nach der ersten Live-Show ein grosses Tief, das ich dann aber in den nächsten Tagen aufholen musste. Aber das gibt es nun mal.

Was hast du in den nächsten zwei Wochen auf dem Programm?
Das ist schwierig zu sagen. Ich gehe jetzt erst mal zurück in die Schweiz und schaue, ob am Montag das Telefon klingelt. Auf jeden Fall möchte ich meine Single erstmal promoten.

Michel Truog
© Pascal Mora

Für Michel gehts heute wieder zurück in die Schweiz.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Ich hoffe natürlich, dass ich mich in der Musikbranche etabliere. Am liebsten mit zwei erfolgreichen Alben und auf Tournee. Ausserdem wünsche ich mir in einigen Jahren eine eigene Familie.

Sehen Sie hier die Backstage-Bilder mit Michel Truog während des «DSDS»-Finals:

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