Ex-Vize-Miss Michèle Stofer in New York Auf einen Drink hoch über der Stadt

New York City ist für vieles bekannt - unzählige Sehenswürdigkeiten, Wolkenkratzer, das Zusammenleben von Menschen verschiedenster Nationalitäten, die gelben Taxis. Und: die vielen, tollen Rooftop-Bars!
Michele Stofer Blog
© ZVG

Auf der Rooftop-Bar «230 Fifth» erhält man rote Bademäntel.

Ist man in New York City, gehört ein Besuch einer – oder mehrerer – Rooftop-Bars auf jeden Fall dazu. Umgeben von anderen Wolkenkratzern, mit toller Aussicht und gefühlt weit weg vom Verkehr und Lärm der Stadt, lässt es sich bei einem Drink hoch über den Strassen Manhattans schön entspannen.

Das Angebot an tollen Bars weit oben auf den Hochhäusern ist riesig und dementsprechend ist es auch nicht ganz einfach, sich für eine Bar zu entscheiden. Eine erste Hilfe ist, die Bars auf das entsprechende Gebiet (die Neighborhood) einzuschränken. Möchte man einen Drink im Meatpacking District geniessen oder in der Upper West Side? Oder doch lieber in der Midtown-Gegend?

Drinks und gute Musik

Starten wir im Süden von Manhattan mit der «PH-D Lounge». Die Bar ist auf dem Rooftop des Hotels «Dream Downtown» und bietet einen unglaublichen Blick auf die Hochhäuser der Stadt. Die Lounge hat einen Aussenbereich und im Inneren einen eleganten Club (am Dienstag ist die Musik dort super!).

Einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen kann man vom «Le Bain», der Dachterrassen-Bar des Standard Hotels, aus. Diese liegt im Meatpacking District und ist ebenfalls perfekt geeignet, wenn man den Highline Park abläuft und am Schluss – wenn man in der 34. Strasse gestartet ist – Lust auf einen Drink hat. Zu später Stunde wird aus der Bar ein Club inkl. Whirlpool. Mein Lieblingsdrink im «Le Bain» ist der «Fresh Berries»-Cocktail, ein fruchtiger Drink mit Vodka (Original ist er mit Gin), frischen Erdbeeren, Minze und Holunderblütensirup.

Michele Stofer Blog
© ZVG

Auf der «Le Bain»-Bar bekommt man einen schönen Sonnenuntergang zu sehen.

Wenn die Temperaturen nicht mehr ganz so warm sind oder man schnell friert – so wie ich – dann sollte man auf der Rooftop-Bar «230 Fifth» einen Drink geniessen. Am Abend sind Heizpilze aufgestellt und man kann frisch gewaschene, kuschelige, rote Bademäntel ausleihen. Die Bar ist eher gross und dadurch versprüht sie weniger Charme als andere. Hingegen ist der Blick aufs Empire State Building toll!

Apéro zwischen Wolkenkratzern

Für Fans der TV-Serie «Gossip Girl» ist die in der Upper West Side gelegene «The Empire Rooftop», die Rooftop-Bar des Empire Hotels, ein Muss. In der Serie bewohnt Chuck Bass die Penthouse-Suite des Hotels und wie mir der Portier gesagt hat, wurden die Szenen tatsächlich dort gedreht und nicht in einem nachgebauten Studio.

Michele Stofer Blog
© ZVG

Unterhalb der «The Empire Rooftop» wurden Szenen für die Serie «Gossip Girl» gedreht.

Vor zwei Wochen hat das «Moxy»-Hotel eröffnet und damit auch die «Magic Hour Rooftop Bar & Lounge». Die Drinks und Kokosnuss-Curry-Cashews sind sehr lecker, das Design der Bar chic, man hat einen tollen Ausblick auf das Empire State Building und wenn man Lust hat, kann man eine kleine Runde Minigolf spielen (nicht wegen den nackten Skulpturen der Minigolfanlage erschrecken).

Michele Stofer Blog
© ZVG

Auf der «Magic Hour Rooftop Bar & Lounge» hat man einen Ausblick aufs Empire State Building.

Für jene, die Höhenangst haben und ihren Drink deshalb lieber nicht auf einer Rooftop-Bar geniessen möchten, kann ich «The Pennsy», den Aussenbereich der Pennsy Foodhall, empfehlen. Zentral bei der Penn Station gelegen, ist die Bar am Abend gut frequentiert und ein Live-DJ bzw. DJane sorgt für gute Musik.

Cheers!

Auch interessant