Michelle Hunziker über Stalker und Paparazzi «Ich habe manchmal Angst um meine Kinder»

Michelle Hunziker ist sexy, schlagfertig und gehört zu den beliebtesten Moderatorinnen Europas. Der Ruhm hat jedoch auch seine Schattenseite. Ohne Bodygard verlässt sie ihr Haus nicht, auch Angst um ihre Kinder bestimmt ihr Familienleben. Dennoch bleibt die schöne Schweizerin locker.
Michelle Hunziker Ferien Familie Dubai
© Dukas

Michelle Hunziker hält ein wachsames Auge auf ihre Kleinen.

Das Leben von Michelle Hunziker, 40, ist nicht nur Zuckerschlecken. Der Ruhm und die Beliebtheit der schlagfertigen Moderatorin haben auch ihre Kehrseite. «Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Stalkern zu tun», erzählt Hunziker im Interview mit der Zeitschrift «Gala». Sogar Morddrohungen habe sie erhalten. Kein Wunder verlässt der schöne Schweizer Export das Haus niemals ohne Bodygard.

Lebhafte Paparazzi-Kultur in Italien

Es sind aber nicht nur die Stalker, die Michelle Hunziker zu schaffen machen. Auch die Fotografen. Insbesonder in Italien, wo Hunziker mit Ehemann Tomaso Trussardi, 34, und den gemeinamen Töchtern Sole, 3, und Celeste, 2, lebt, herrscht eine lebhafte Paparazzi-Kultur.

Unterhalb ihres Hauses in Mailand habe es eine Bar, dort warten jeden Tag sechs Fotografen darauf, dass sie oder Tomaso vor die Türe gehen, so Hunziker. Doch damit hat sich «La belle Michelle» schon längstens arrangiert. Sie sei es gewohnt, Paparazzi im Schlepptau zu haben und habe sich in all den Jahren ein sehr gutes Verhältnis zu den Fotografen aufgebaut.

Michelle Hunziker und Tomaso Trussardi, Sole und Celeste am Strand
© Dukas

Wenn sich Michelle Hunziker am Strand vergnügt, scheint sie sich der Paparazzi durchaus bewusst zu sein.

Respektvoller Umgang

«Sie kennen mich seit Beginn meiner Karriere - und ich sie», erzählt sie. Michelle Hunzikers Charme greift offenbar soweit, dass Paparazzi gar auf Fotos verzichten, wenn die Moderatorin explizit nicht fotografiert werden möchte. Davon kann mancher Star nur träumen! Michelle scheint die Balance zwischen Nähe zuzulassen und sich und ihre Familie zu beschützen, jedenfalls perfekt zu beherrschen. 

Ein Leben in der Öffentlichkeit

Dennoch teilt sie gern und viel aus ihrem Privatleben mit ihren Fans. Und diese lechzen nach Bildern der dreifachen Mutter. Sie scheut auch nicht davor zurück, intime Momente mit Ehemann Tomaso zu teilen, wie dieses Bild aus ihrem Instagram-Account zeigt. Die Marke Hunziker will schliesslich gehegt und gepflegt werden.

 

Estate,un bicchiere d'acqua gelata,un bel bacino e la giornata decollaaaaaa! Buon weekend! #happiness picture by @giovanni_gastel

Ein Beitrag geteilt von Michelle Hunziker (@therealhunzigram) am

 

Spontan einkaufen geht nicht

Der grosse Rummel um ihre Person nimmt Michelle locker. Sie weiss: Spontan einkaufen, geht einfach nicht. Stehen bleiben für Fans, lächeln, ein Spontan-Video, all das gehört dazu. Zum Glück wird Michelle dabei tatkräftig von ihrem Ehemann Tomaso unterstützt. Der Italiener nimmt die Aufregung rund um seine schöne Frau mit Gelassenheit und war von Anfang an bereit, das «gesamte Paket» zu nehmen, wie Michelle sagt. 

Komplett angstfrei ist Michelle dennoch nicht und sie sei froh, könne sie sich einen Bodygard leisten. Weil es in Italien keinerlei Gesetze gegen Stalking oder häusliche Gewalt gibt, hat Michelle zusammen mit einer Freundin die Stiftung «Doppia Difesa» ins Leben gerunfen. «Wir haben Frauenhäuser gegründet, bieten alltägliche Aktivitäten in Rom, kostenlose psychologische, ärztliche und rechtliche Betreuung für Frauen in Not.»

Angst um die Kinder

Auch um ihre kleinen Töchter macht Michelle sich manchmal grosse Sorgen - wegen der Stalker. Natürlich habe sie Angst um ihre Kinder, sagt sie. Der Deal mit den Paparazzi sei deshalb: Keine Fotos vor der Schule. «Es reicht doch, dass jeder weiss, wo wir wohnen. Ich möchte nicht auch noch, dass jeder weiss, wo meine Kinder zur Schule gehen.» Die Angst hält die Schweizerin allerdings nicht davon ab, von weiteren Kindern zu träumen - in ihrem jüngsten Instagram-Post zumindest erwähnt sie die «Kinder, die noch kommen».

Auch interessant