Michelle Hunziker Alles arrangiert? Selbst in Kirche «lauern» Fotografen

Paparazzi in einer Kirche - muss das sein? Ja, es muss! Diesen Eindruck bekommt man, wenn man die neusten Schnappschüsse von Michelle Hunziker sieht. Darauf nimmt die Moderatorin einen möglichen Ort für die Taufe ihre Tochter in Augenschein. Aufällig, dass selbst hier die Fotografen nicht fehlen dürfen. Absicht und Geltungsdrang oder macht sie nur aus der Not eine Tugend?

Es ist schon auffällig, was für eine gute Falle Michelle Hunziker jeweils auf Fotos macht. Nie posiert sie unvorteilhaft, nie sieht man irgendeinen Makel. Oder wussten Sie, dass die 37-jährige Moderatorin einen Hallux hat? Eben. Während sich andere Fotografen genau auf diese unschöne Verformung des Fusses stürzen würden, wird die Verlobte von Tomaso Trussardi, 31, verschont. Doch wen wunderts, schliesslich hat sie eine Art Pakt mit den Paparazzi geschlossen. Wenn nicht sogar noch mehr. 

Sie kenne ein paar der Knipser sehr gut, sagte Hunziker einst im Interview mit «RTL Exclusiv». Die würden bei Bikinifotos sogar mit ihren Familien an den Strand kommen. Das Ganze sei dann jeweils ein riesiger Plausch. Praktisch, denn so kann Michelle indirekt steuern, welche Fotos an die Öffentlichkeit gelangen - und welche nicht. Auch Fotografen wissen: Beisse niemals die Hand, die dich füttert.

Und in der Tat, etwas ist doch sehr auffällig, wenn man mal die Namen der Agentur-Fotografen genauer unter die Lupe nimmt. Dann stechen zwei nämlich besonders ins Auge: Marco Vicino und ein ominöser Mr. Cool. Beide scharwenzeln besonders oft und vor allem sehr nah um Hunziker herum, sind komischerweise in den sehr privaten Lebenslagen immer vor Ort: bei der Suche nach einem Geschenk für Tomaso, bei dessen Geburtstag und sogar beim Begutachten einer Kirche für die Taufe von Baby Sole, die wohl in Bergamo stattfinden soll.

Wer also bislang immer Mitleid mit auf Schritt und Tritt verfolgten Prominenten hatte, kann im Falle von Michelle Hunziker beruhigt sein. Sie hat teilweise sehr wohl selbst die Fäden in der Hand, geniesst ihren Auftritt vor der Presse. Ein böser oder genervter Blick? Fehlanzeige. Und wenn sie mal die Zunge rausstreckt, dann wohl nur, um die Fotografen - ihre Fotografen -, zu necken. Die machen ja schliesslich bei Wind und Wetter auch nur ihren Job. «Die Armen warten dann, ob etwas passiert und langweilen sich fürchterlich.» Aus Mitleid hätte sie ihnen sogar schon mal Kaffee oder Pizza vors Haus gebracht, erzählte sie einst dem Ringier-Mitarbeitermagazin «Domo». 

Es ist also ein Geben und Nehmen. Und wenn man dabei noch eine gute Figur und Werbung in eigener Sache machen kann: umso besser. Vor allem jetzt, wo Michelle Hunziker wieder arbeitslos ist. Erst am vergangenen Samstag gab der Mainzer Sender ZDF nämlich bekannt, dass Hunzikers «grosse Überraschungsshow» wegen schlechter Quote nach nur einer Ausstrahlung und per sofort eingestellt wird.

Weitere Artikel von Michelle Hunziker und ihrer Familie finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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