Michelle Putame hat ins Torten-Business gewechselt Von der Schönheitskönigin zur Cake-Queen

Dank ihres Sohnes kam die Leidenschaft fürs Backen - und die Geschäftsidee. Ex-Miss-Zürich Michelle Putame macht jetzt Torten nach Mass.

Wenn eine weiss, wie man sein Hobby zum Beruf macht, dann Michelle Putame, 29. Die Dielsdorferin wollte einst modeln, meldete sich drum bei der Miss-Zürich-Wahl an und ergatterte 2009 - damals noch unter ihrem Mädchennamen Morand - die Krone. Später machte sie ihre Leidenschaft fürs Tanzen zu ihrem Job und absolvierte die Ausbildung zur Zumba-Instruktorin. Und jetzt hat sie wieder umgesattelt: Michelle Putame ist unter die Konditorinnen gegangen, sie hat gerade die Firma MyCake.ch gegründet. Wer eine Torte für seinen Geburtstag, die Taufe oder Hochzeit sucht, ist bei ihr richtig und kann sie nach eigenen Vorstellungen und Ideen von ihr kreieren lassen.

Der 1. Geburtstag ihres Sohnes Gabriel war der Startschuss für ihre Business-Idee. «Damals habe ich eine Torte bei einer Kollegin meines Mannes bestellt», sagt sie SI online. «Und dachte dann: Eigentlich will ich das unbedingt selbst mal machen.» Angefangen bei einfachen Kreationen gings immer weiter zu komplizierteren und aufwändigeren Varianten: vom Blumen-Kuchen über bunte Cupcakes bis hin zu Torten in Form eines Autos. Und die Arbeit machte Michelle Putame nicht nur viel Spass, sie kam auch so gut an, dass immer mehr Wünsche und Bestellungen eingingen - und Michelle kurzerhand eine Cake-Firma gründete.

Trotzdem will Putame kleine Brötli backen. Sie ist sich bewusst: Neu ist ihre Idee nicht. «Das Angebot ist riesig. Aber ich will mit tieferen Preisen und individuellen Torten punkten», sagt sie. Und betont: «Ich mache alles selber von A bis Z.» Für ein Werk stehe sie dann schon mal an drei, vier Tagen in der Küche.

Ihr neues Baby ist mit ein Grund, warum die private Familienplanung zurzeit auf Eis gelegt ist. Und die grosse Hochzeit ihrer Schwägerin, bei der sie als Trauzeugin amtet. «Darauf liegt zurzeit der ganze Fokus», sagt sie lachend. «Aber nachher... Bald ist sicher auch Zeit für ein zweites Baby.»

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