Miriam Rickli Traum-Ferien mit Horror-Ausgang

Zehn Tage erholte sich Miriam Rickli in der Karibik. Aber schon nach dem Rückflug war sie wieder ferienreif. SI online erzählt die Moderatorin, welcher Albtraum sie auf dem 50-stündigen Nachhauseweg erlebte.
Miriam Rickli Ferien Karibik
© ZVG

Miriam Rickli am Traumstrand von Punta Cana. Was sie anschliessend erlebte, gleicht einem schlechten Film.

Freud und Leid liegen bekanntlich nahe beieinander. Entspannung und Stress ebenso. Miriam Rickli musste diese Erfahrung ausgerechnet in ihren Ferien machen: Zehn Tage verbrachte die 26-jährige Moderatorin mit ihrem Freund, der Schwester und deren Partner in der Karibik. Der Urlaub war gar so toll, dass die Truppe sie verlängern wollte. Wegen Überbuchung des Hotels war das aber nicht möglich. «Halb so tragisch», fand Frohnatur Miriam da noch. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie ja auch noch nicht, was alles auf sie zukommen würde. 

Was sich auf dem Rückflug ereignete, könnte nämlich als Drehbuch für einen Horrorstreifen dienen. «Mitten auf dem Atlantik schlug der Flieger eine andere Richtung ein», berichtet sie SI online. Per Lautsprecher erfuhren die Passagiere den Grund: Eine Frau erlitt einen Herzinfarkt! Notlandung in Kanada - nur kam die Maschine durch den unvorhergesehenen Wechsel in heftige Turbulenzen. Es rüttelte und schüttelte, «überall übergaben sich die Leute, einige lagen um Luft ringend im Gang». Und gleichzeitig hätten die Flugbegleiter versucht, die Patientin mit Herzmassage am Leben zu erhalten. «Es herrschte die absolute Panik.» Die sonst so quirlige Ostschweizerin versuchte, ruhig zu bleiben. «Es war mir mulmig», gesteht Miriam. «Todesangst hatte ich aber nicht. Dafür bin ich ein viel zu positiv denkender Mensch.»

Mehr oder weniger sicher in St. John's, einer Stadt auf Neufundland in Kanada, gelandet, mussten alle Passagiere im übel stinkenden Flugzeug ausharren. Als alle nach drei Stunden endlich an die frische Luft durften, war das zwar eine Erleichterung. Aber: «Ich habe schon auf dem Hinflug meine Jacke verloren.» In der Karibik war das noch kein Problem - bei Temperaturen um die Minus 20 Grad hingegen schon.

Und die Odysee war noch nicht zu Ende: Abends um halb acht hätte es nach Berlin weitergehen müssen. Erst um ein Uhr morgens startete die Maschine. Mit der Konseuqenz, dass Miriam und ihre Liebsten den Anschlussflieger verpassten und noch einen Tag in der deutschen Hauptstadt verbrachten. 50 Stunden waren sie insgesamt unterwegs, ehe sie endlich zu Hause ankamen! «Da braucht man eigentlich schon wieder Ferien von den Ferien», meint Miriam lachend. Beklagen wolle sie sich aber nicht, wie sie betont. Das Schicksal der Passagierin mit dem Herzinfarkt beschäftige sie. Die Frau habe den Infarkt nicht überlebt.

So tragisch diese Geschichte ist, so schön waren die zehn Tage davor in Punta Cana. «Von Aerobic über Zumba bis hin zu Bauchtanz - meine Schwester und ich haben das komplette Animationsprogramm mitgemacht.» Nur am Strand zu liegen und Bücher zu lesen, wäre der 26-Jährigen nämlich zu langweilig. Sie mache selten Badeferien - «lieber Sportferien!».

Sehen Sie die Ferienbilder von Miriam Rickli in der SI-online-Galerie:

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