Dominique Rinderknecht Die Miss Schweiz erhält eigene Mode-Kollektion

Was für eine Ehre: Dominique Rinderknechts Konterfei schmückt demnächst ein T-Shirt von Schild. Doch damit nicht genug. Die amtierende Miss Schweiz hat zusammen mit dem Modehaus eine eigene Kollektion entworfen. Und die umfasst rund 20 Artikel.
NEU Dominique Rinderknecht macht Mode-Kollektion für Schild
© Thomas Buchwalder

Was für Kleidungsstücke die Kollektion - nebst diesem T-Shirt - beinhaltet? «Das wird noch nicht verraten», sagt Dominique Rinderknecht. Erst ab dem 3. März 2014 ist ihre limitierte Modelinie bei Schild erhältlich.

Mode zu machen war schon immer der Traum von Dominique Rinderknecht. Und der hat sich nun quasi über Nacht erfüllt: «Ich habe einst im Interview mit Schild erzählt, dass ich sehr gerne mal Kleider designen würde. Doch wusste ich damals nicht, dass mir die Frage gezielt gestellt wurde. Als diesbezüglich dann ein erstes Meeting einberufen wurde, war mir klar: Die machen keine Scherze», sagt die Schönheitskönigin lachend im Gespräch mit SI online. 

Als erste Miss Schweiz durfte die 24-jährige Zürcherin zusammen mit dem Partner der Miss-Schweiz-Wahl ihrer Kreativität freien Lauf lassen. «Ich durfte viele Ideen einbringen und sagen, wenn mir etwas nicht gefällt», erzählt Dominique über die Kooperation mit Schild. Anschliessend machte sich das Design-Team ans Werk und legte ihr erste Musterteile vor. Dabei wurden ihre Wünsche berücksichtigt und Detailvorschläge umgesetzt. «Ich werde die rund 20-teilige Kollektion ja schliesslich respräsentieren», sagt das Aushängeschild der exklusiven Frühlings-/Sommerkollektion.

Alles Teile übrigens, die Dominique auch selbst tragen würde. Das war ihr wichtig. «Die Mode ist jung und frisch, mal rockig, mal ein bisschen hippie. Das passt! Ich bin ja nicht nur auf einen Stil festgelegt.» Welcher der 20 Artikel ihr am besten gefällt, darf sie noch nicht verraten - aber das Shirt mit ihrem Abbild findet sie ziemlich cool. «Zuerst dachte ich, ich kann doch unmöglich mit meinem Foto auf der Brust rumlaufen. Aber dann sah ich den künstlerischen Aspekt hinter dem Raster-Druck.» Wie es für sie sein wird, wenn ihr Frauen damit auf der Strasse begegnen, kann sie noch nicht sagen. «Sicherlich speziell», überlegt die schönste Schweizerin. «Es wäre natürlich ein grosses Kompliment an mich.» 

Auch wenn Dominique Rinderknecht der Job als Co-Designerin grossen Spass gemacht hat, eine Ausbildung als Schneiderin strebt die Publizistik-Studentin nicht an. «Auch wenn ich früher durchaus mal mit dem Gedanken gespielt habe.» Der Erfolgsdruck hätte sie jedoch abgeschreckt. «Es ist ziemlich schwer, als Designerin erfolgreich zu werden. Die wenigsten schaffen das.» Daher habe sie lediglich aus Freude zusammen mit ihrer Freundin ein paar Oberteile genäht. «Wir sind aber sehr naiv an die Sache rangegangen», erinnert sie sich. «Wir haben einfach drauf los gelegt und hatten keine Ahnung, welchen Stoff man wie nähen kann.» Lustigerweise habe sie von damals noch ein Schlauchoberteil aufbewahrt. «Das ist zwar nicht so schön gemacht, aber ich hänge daran.» Und wenn die Umzugskartons dann mal alle ausgepackt sind, wird es auch wieder einen festen Platz im Schrank bekommen. «Aus Nostalgiegründen», wie Dominique lachend erzählt. 

Ab dem 3. März 2014 ist die exklusive Kollektion hier oder in allen 31 Schild-Modehäusern erhältlich.

Weitere Artikel über Dominique Rinderknecht finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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