Dominique Rinderknecht Die Miss Schweiz engagiert sich für die Rheumaliga

Sie ist so schön wie ihr Herz gross ist: Dominique Rinderknecht engagiert sich für die Rheumaliga Schweiz. Damit will sie Mut machen, schliesslich ist auch sie als amtierende Miss Schweiz von der unheilbaren Krankheit betroffen.
Füller Dominique
© Rheumaliga Schweiz

Dass sich Dominique Rinderknecht den roten Handschuh der Kampagne «Lueg dine Händ!» übergezogen hat, ist für die Miss Schweiz selbstverständlich: «Ich will Mut machen. Auch mit dieser Krankheit lässt sich im Leben so einiges erreichen.»

Mit 17 fing das Übel an. Zuerst taten Dominique Rinderknecht «nur» die Knie weh, später kamen die schmerzenden Handgelenke hinzu. «Man wusste lange nicht, woher das kam», erzählt die Miss Schweiz im Gespräch mit SI online. «Wir dachten, die Schmerzen seien auf den vielen Sport zurückzuführen.» Als die 24-jährige Zürcherin dann die Diagnose Rheumatoide Arthritis bekommt, bricht für sie eine kleine Welt zusammen. Sie will anfangs nur eines: die kompliziert klingende Krankheit verdrängen. Da sich diese jedoch weder leugnen noch heilen lässt, muss sich Dominique mit ihrem Gebrechen arrangieren. Sie setzt sich damit auseinander und holt sich Meinungen ein.

Ein Tipp, den sie mit ihrem Engagement für die Rheumaliga Schweiz anlässlich des Welt-Rheuma-Tages am 12. Oktober nun anderen Betroffenen weitergeben möchte. «Es ist ganz wichtig, dass man sich Hilfe und Ratschläge von einer Beratungsstelle holt.» Auch sei es bei Rheuma wichtig, auf die Ernährung sowie Kleinigkeiten im Alltag zu achten.» Denn: die Krankheit schränkt ein. «Oft konnte ich meine Knie nicht mehr strecken oder beugen und hatte Probleme beim Gehen», fasst Dominique, die Botschafterin für die Schweizerische Polyarthritiker-Vereinigung ist, ihre anfängliche Zeit mit dem Gelenkleiden zusammen. 

Doch seit die schönste Schweizerin regelmässig Medikamente nimmt und zur Kinesiologie geht, hat sie im Alltag glücklicherweise keine Beschwerden mehr. «Es kann sein, dass man zehn Jahre lang frei von Schmerzen ist. Und dann sind sie plötzlich wieder da.» Daher sei es für sie ein grosses Anliegen, Verständnis zu schaffen. «Nur wenige Menschen sprechen öffentlich über diese Krankheit. Daher will ich das tun. Auch um zu zeigen, dass man sich nicht einschränken lassen und trotzdem seine Träume und Ziele verfolgen soll.»

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