Miss Schweiz 2014 «Miss Po» Samantha Haug will mit Grips gewinnen

Sollte sie Miss Schweiz werden, will Samantha Haug den Röstigraben zuschaufeln. Praktisch, dass die 22-jährige Kronen-Anwärterin alle vier Landessprachen spricht.
Miss Schweiz 2014: Kandidatin Samantha Haug
© Remo Neuhaus

Samantha Haug ist gerne unterwegs. Sie besitzt nicht nur den Schweizer Pass, sondern auch den deutschen und den amerikanischen.

Falls Samantha Haug im Herbst 2014 zur neuen Miss Schweiz gewählt wird, kann sie nicht nur die Deutschschweiz, sondern gleich alle Landesteile vertreten. Denn auch wenn die 22-Jährige in Muri AG wohnt, spricht sie nicht nur Deutsch. Sondern auch fliessend Italienisch, Französisch und Rätoromanisch. Dazu kommen noch Englisch, Spanisch und Rumänisch.

Erst einmal gilt es aber die Missen-Krone zu erobern. Dafür hält sich die 22-Jährige mit Superkondi, Joggen und auf dem Trampolin fit. Letzteres dürfte für ihren knackigen Po verantwortlich sein. Ihr runder, wohlgeformter Hintern sei nämlich ihr Markenzeichen. Dass «Blick» sie als «Miss Po» bezeichnet, nimmt sie mit Humor. «Er hat einfach eine schöne Form», sagt sie. Und er wird noch knackiger: «Momentan mache ich viel Sport. Ich nutze mein Fitness-Abo oft und jetzt, wo es warm wird, kann ich auch meinem Hobby wieder nachgehen: dem Wandern.» Zum Beispiel mit Freund David, mit dem sie seit zwei Jahren zusammen ist. Die beiden führen eine Fernbeziehung, denn David lebt in Deutschland. «Wir sehen uns im Schnitt alle zwei Wochen. Und in den Semesterferien natürlich. Als Studenten haben wir zum Glück viele Ferien.» Sollte sie Miss Schweiz werden, hätte sie keine Angst um ihre Beziehung. Sie seien es ja gewohnt, sich nur sporadisch zu sehen.

Am Körper dürfte ihr Plan, die neue Miss Schweiz zu werden, also nicht scheitern. Am Köpfchen auch nicht. Ist sie denn überhaupt nervös vor der kommenden Zeit? «Ich freue mich total darauf. Ich möchte zeigen, was in mir steckt. Und auch wenn ich bei der Vorstellung, mich eventuell zu blamieren, etwas nervös werde, so bin ich doch zuversichtlich.»

Als Miss Schweiz will sie die sprachlichen Barrieren des Landes einreissen. «Insbesondere möchte ich die fast vergessene Sprache Rätoromanisch wieder mehr in den Vordergrund rücken», sagt Haug. Zudem sei ihr nicht nur die Kommunikation zwischen den verschiedenen Landesteilen wichtig, sondern auch der Dialog zwischen den Generationen. «Ich glaube, dass wir von älteren Menschen viel lernen können. Und vielleicht auch sie von uns.»

Alles zur Miss-Schweiz-Wahl 2014 finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

Alle 18 Miss-Schweiz-Kandidatinnen im Überblick:

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