Miss-Schweiz-Kandidatin Jennifer Picci hat drei Pässe,... «...aber ich bin zu 100 Prozent schweizerisch»

Jennifer Picci ist eine der zwölf Miss-Schweiz-Kandidatinnen, die im November die Nachfolge von Laetitia Guarino antreten möchten. Was sie mitbringt? Eine grosse Portion Weltoffenheit. Mit SI online spricht sie über ihre Wurzeln.

Wenige Monate vor der Miss-Schweiz-Wahl gönnt sich Kandidatin Jennifer Picci eine Auszeit in Neuengland, in den USA. «Ich besuche dort meine Familie und freue mich, mein Grosi wiederzusehen. Sie ist mit ihren 92 Jahren wohl die coolste Frau, die ich kenne», sagt die 24-Jährige SI online.

Picci selbst ist in der Schweiz geboren, wuchs hier auf und ging zur Schule. Neben dem Schweizer besitzt sie aber dank ihrer Eltern auch den amerikanischen und italienischen Pass. Ihrer italo-amerikanischen Herkunft habe sie es zu verdanken, anderen Menschen und Lebensformen unvoreingenommen und offen zu begegnen. Was die Schweiz von den USA lernen könnte? «Es wäre toll, wenn man hier mehr Freizeitaktivitäten hätte. Das kann im Bereich Kunst, Sport, Schach, Debattierclubs sein. Und ich fände mehr Freiwilligenarbeit toll, sie sollte Bestandteil jeder Ausbildung sein.» Und umgekehrt - was könnten die USA von der Schweiz lernen? «Ganz klar: weniger Lebensmittel wegschmeissen.»

Trotz der vielen Pässe und den Möglichkeiten, die die USA einem bieten: «Kulturell gesehen bin ich zu 100 Prozent schweizerisch.» Die Schweiz sei ihre Heimat. «Hier sehe ich meine Zukunft, und hier möchte ich auch eine Familie gründen.»

Dafür fehlt der Psychologie-Stundentin allerdings der passende Mann. Ihre letzte Beziehung liegt über ein halbes Jahr zurück. «Ich bin derzeit Single, um mich besser kennenzulernen.» Picci ist der Überzeugung, eine lange Partnerschaft könne nur zwischen zwei Menschen bestehen, die sich selbst gut kennen.» Ihr Mann der Träume: «Mal ganz abgesehen vom eigenen Schloss und fünf Einhörnern», scherzt Picci, «muss er ehrgeizig sein, gute moralische Wertvorstellungen haben, er soll hart arbeiten können, aber genauso wissen, wie er seine Freizeit geniessen kann.» Am wichtigsten aber sei ihr, dass ihm Familie ebenso viel bedeutet wie ihr.

Im Dossier: Alle Poträts der diesjährigen Miss-Schweiz-Kandidatinnen

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