Miss-Schweiz-Wahl 2015 Alle 12 Kandidatinnen sind im Finale

Die erste von vier Pre-Shows ist über die Bühne - und den 12 Anwärterinnen auf die Miss-Schweiz-Krone fiel ein Stein vom Herzen. Anders als im Vorjahr haben alle einen Platz in der grossen Live-Show im November. Und noch eine kann sich freuen: die Waadtländerin Jennifer Picci. 

Claudio Zuccolini eröffnete am Sonntag die heisse Phase der Miss-Schweiz-Wahl. Die erste Pre-Show stand ganz im Zeichen der Kommunikation. Eine ganz besondere Nachricht hatte der Comedian den 12 Kandidatinnen zu überbringen: Sie alle sind im Finale, keine muss bereits im Vorfeld ihre Koffer packen. Die Erleichterung war allen ins Gesicht geschrieben.

Doch dann wartete Arbeit auf die Missen-Anwärterinnen. In der ersten Sendung wurden Jennifer Picci, 24, Julia Egli, 21, Monika Buser, 19, und Michèle Rösch, 23, auf Herz und Nieren geprüft. Mediencoach und Tele-Basel-Moderator Jean-Christophe Nigon nahm die vier in die Mangel und stellte Interviewsituationen nach, denen sie in ihrer Rolle als Miss Schweiz begegnen könnten. Sein Ziel: sie zu provozieren, um sie auf die Realität vorzubereiten. Die Luzernerin Michèle hatte ihre Mühe: «Ich brauchte etwas Zeit, bis ich Nigon durchschauen konnte. Seine Strategie war es, mich während des Gesprächs zu belächeln. Das hat mich verwirrt», sagt sie zu SI online. In Zukunft wisse sie, wie sie sich in solchen Situationen zu verhalten habe: auch mal in einem frecheren Ton antworten und bei ernsteren Fragen ihre verletzliche Seite zeigen.

Die nächste Aufgabe für Rösch und Co. bestand darin, eine Rede vorzubereiten - Jennifer Picci sollte in ihrem Text ihre Wahlniederlage thematisieren und laut Nigon vor allem eines tun: Emotionen zeigen. Und wie sie die zeigte. Plötzlich fing sie an zu weinen. Coach Nigon war begeistert und die Waadtländerin überrascht von sich selbst. Der Tag sei so intensiv gewesen, dass ihre Tränen einfach so herunterkullerten. «Vielleicht habe ich da ja ein verstecktes Talent entdeckt?»

Picci war auch die Tagesgewinnerin und bekam einen Gutschein für eine Übernachtung in einem Luxus-Hotel überreicht. Warum sie gewonnen hat, weiss sie nicht: «Ich hoffe nicht nur, weil ich in Tränen ausgebrochen bin und mein Make-up ruiniert habe.» Vielleicht nimmt sie ihre Konkurrentin Michèle Rösch mit auf den Trip. «Wir sind Freunde geworden. Sie hilft mir mit Deutsch und ich ihr mit Französisch.» Was ihre Freundschaft aber gefestigt hat: «Mit nicht vielen kann man Filme anschauen, Cupcakes essen und Tee trinken. Mit ihr kann ich das. Das verbindet uns für immer.» Und auch Michèle schwärmt: «Wir hatten von Anfang an einen Draht zueinander.» Sie hätten während der mehrtägigen Dreharbeiten viel miteinander geredet und sich gegenseitig unterstützt. 

Kommenden Sonntag geht es weiter mit der zweiten Pre-Show, dann werden Sindi Arifi, Rania Fajjari, Lauriane Sallin und Chiara Kummer genauer unter die Lupe genommen - am Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr, auf Sat.1 Schweiz.

Im Dossier: Alles zu den 12 Miss-Schweiz-Kandidatinnen

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