Miss-Schweiz-Organisation zieht Bilanz Nächstes Jahr gibt es wieder eine Wahlnacht

Die Miss-Schweiz-Wahl 2018 ist noch keine 48 Stunden alt, schon überraschen die Organisatoren mit einer freudigen Nachricht: Die Wahlnacht wird 2019 wieder stattfinden. Gegenüber SI online verrät Miss-Schweiz-Organisatorin Angela Fuchs die ersten lessons learned.
Miss Schweiz 2018 Jastina Doreen Riederer
© Keystone

Jastina Doreen Riederer hat die Miss-Schweiz-Wahl 2018 gewonnen.

Seit vergangenen Samstag hat die Schweiz wieder eine neue Miss Schweiz. Die Aargauerin Jastina Doreen Riederer, 19, konnte sich in einer neu konzipierten Wahlnacht gegen zehn Konkurrentinnen durchsetzen.

Miss-Schweiz-Organisatorin Angela Fuchs, 44, schwelgt noch in Erinnerungen an den Abend in der Trafo Halle Baden. «Die Show ist geglückt. Meine persönlichen Highlights waren der Opening-Durchgang und der Abendkleid-Catwalk. Allgemein ist es uns gelungen, bekannte Elemente wie den Bikini-Walk mit unerwarteten Details wie Gummistiefeln zu kombinieren», sagt Fuchs gegenüber SI online.

Bikini Durchgang Miss Schweiz Wahl 2018
© Screenshot/Sat.1 Schweiz

Die Krönchen-Anwärterinnen mussten sich in vier Durchgängen beweisen: Opening, Parcours, Bikini und Abendkleid.

Grünes Licht für die Wahl 2019

Wem die Show gefallen hat, der darf sich freuen: «Im Jahr 2019 wird die Miss-Schweiz-Wahl wieder stattfinden», verrät Fuchs. Interessierte Kandidatinnen können sich bereits auf der offiziellen Website der Organisation bewerben.

Im Grossen und Ganzen sind die Macher sehr zufrieden damit, wie der Abend abgelaufen ist. «Wir haben tolle Erfahrungen mit unseren Partnern gemacht und sind daran interessiert, die Zusammenarbeit mit Sat.1 Schweiz weiterzuführen.» Der TV-Sender hatte die Wahlnacht vor Publikum live übertragen und ausgestrahlt.

Angela Fuchs
© Miss Schweiz

Sie zieht an der Wahlnacht die Fäden: Miss-Schweiz-Organisatorin Angela Fuchs.

«Wir konnten der grossen Nachfrage nicht gerecht werden»

Ob die Miss-Schweiz-Wahl 2019 wieder in der Trafo Halle Baden stattfinden wird, kann Fuchs noch nicht definitiv sagen. Ein Datum ist provisorisch reserviert: «Wir müssen zuerst mit all unseren Partnern den Abend Revue passieren lassen. Danach können wir weitersehen.» Fest steht: Die nächste Ausgabe der Wahlnacht muss viel mehr Sitzplätze beinhalten.

Die Trafo Halle Baden bietet mehr Kapazität

Vorgestern Samstag standen rund 600 Sitzplätze zur Verfügung. Das sei viel zu wenig gewesen, sagt Fuchs: «Wir waren schon früh ausverkauft und konnten der grossen Nachfrage nicht gerecht werden.» Bei der nächsten Wahlnacht möchte man mindestens 200 Tickets mehr verkaufen. «Die Trafo Halle Baden bietet je nach Bühnenaufbau Platz für 800 bis 1400 Personen. Ein Ausbau der Zuschauerplätze wäre also möglich», so Fuchs.

Zudem sollen nächstes Jahr mehr Medienschaffende die Wahl im Saal verfolgen können. «Wenn wir es wieder im Trafo Baden machen, müsste allenfalls die Sponsoren-Village zugunsten der Sitzplätze weichen.»

«Wir erwarten keine Traumquoten»

Betreffend der Einschaltquote kann Fuchs noch nichts verraten. «Wir haben die Zahlen noch nicht erhalten. Da zur gleichen Sendezeit auf SRF 1 die erste Folge von ‹Darf ich bitten?› lief, erwarten wir keine Traumquoten.»

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