Kerstin Cook Miss-Universe-Kritik schlägt Wellen

Für die Miss Schweiz war schon vor der Miss-Universe-Wahl klar, dass sie es nicht in die Top 16 schafft. Kerstin Cooks Manipulationsverdacht sorgt jetzt für internationale Schlagzeilen. Alles halb so wild, sagt Cook nach ihrer Rückkehr in die Schweiz.

«Irgendwie habe ich es geahnt», sagte Kerstin Cook, 22, direkt nach ihrem Aus an der Miss-Universe-Wahl 2011 am Dienstagmorgen zu SI online. Dass sie es nicht unter die 16 schönsten Frauen der Welt schaffte, zeigte sich gemäss Kerstin bereits in den drei Wochen vor der Wahl: «Die, die schlussendlich in den Top 16 gelandet sind, hatten schon vorher immer Fotoshootings und Interviewtermine.» Das sei schon ein seltsamer Zufall, sagte Cook - und lässt Raum für Spekulationen. Ist die Miss-Universe-Wahl etwa getürkt?

Die Kritik der Miss Schweiz erreichte jetzt auch die deutschen Nachbarn. Express.de schreibt etwa: «Die Schweizerin hatte bei der Miss-Wahl keine Chance - jetzt poltert die hübsche Kerstin gegen die Verantstalter.» Der Artikel mit dem Titel «Hübsche Schweizerin erhebt schwere Vorwürfe» verbreitet sich langsam auf verschiedenen Online-Portalen.

Kerstin teilte in São Paulo ein Zimmer mit Miss Germany Valeria Bystrits - und auch sie überstand die Vorrunde der Wahl nicht. In der Nacht auf Mittwoch flog Cook zurück in die Schweiz, um sich für die kommende Miss-Schweiz-Wahl vorzubereiten. Kaum gelandet sprach sie noch einmal mit SI online über ihre Vorwürfe: «Das ist einfach ein Gefühl, das wir alle hatten, mehr nicht.» Vor allem die anderen Kandidatinnen hätten schnell gesagt, man habe keine Chance mehr - «ich habe bis zum Schluss an die Fairness geglaubt». Ein Drama habe sie aber keinesfalls machen wollen. «Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht, dass es nicht ins Finale gereicht hat. Ich bin nicht gut genug gewesen, aber das ist kein Weltuntergang.»

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