Miss Universe 2013 Es regnet Geschenke für die Kandidatinnen

86 Frauen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen auf einem Haufen - da ist der Zickenkrieg vorprogramiert. Denkste! Die Miss-Unvierse-Kandidatinnen haben sich in Moskau offenbar so lieb, dass sie sich gegenseitig reich beschenken.

Sie ist zwar schon mit vier Koffern nach Moskau angereist - für ihren Rückflug wird Dominique Rinderknecht, 24, aber wohl noch einen zusätzlichen auftreiben müssen. Die offiziell schönste Schweizerin hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Geschenke von ihren Miss-Universe-Kolleginnen erhalten: von Shirts über Glücksbringer bis hin zu Schminksachen war alles dabei. Billige Bestechnungsversuche, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken? Dominique winkt ab. «Das würde ja nichts bringen, die Kandidatinnen selbst entscheiden nicht, wer gewinnt.» Ihre eigenen Mitbringsel - haufenweise Lindor-Kugeln - sind denn auch nicht als fiese «Dickmacher» für die Konkurrentinnen gedacht: Alle hätten einfach Freude daran, Geschenke auszutauschen, sagt Dominique. Ausserdem sei es spannend, Neues aus einer anderen Kultur kennenzulernen. Und nicht zuletzt fördere das die Stimmung untereinander.

Tatsächlich scheint die Atmosphäre unter den Frauen - immerhin 86 an der Zahl - so gut wie noch nie bei der Miss-Universe-Wahl zu sein. Von Zickenkriegen keine Spur, das erstaunt selbst Dominique. Klar, habe man wie im normalen Leben auch einige, die man mehr mag als andere, sagt sie. «Aber es herrscht ein respektvoller, hilfsbereiter Umgang untereinander. Die Stimmung ist super!», schwärmt die Zürcherin.

Besonders gut versteht sie sich mit ihrer Zimmergenossin, Miss Austria Doris Hofmann, 23. «Mit ihr habe ichs unglaublich lustig!» Und auch wenn die zwei zurzeit auf engem Raum leben, kommen sie gut aneinander vorbei: Doris wäscht ihre Haare schon am Vorabend, überlässt die Dusche frühmorgens zuerst Dominique. Beim anschliessenden Schminken teilen sie sich das kleine Badezimmer unkompliziert. Dominique ist überzeugt: «Doris werde ich bestimmt wieder treffen.» Und mit einigen anderen will sie ebenfalls in Kontakt bleiben.

Auch wenn sie Freundschaften geschlossen hat, freut sie sich auch auf ihre Heimkehr. Schatz Goek, Hund Muffin, Familie und Freunde vermisse sie sehr. Zumal sie ihre Liebsten aufgrund des vollen Terminkalenders schon vor der Miss-Universe-Wahl nicht oft gesehen hat. «Ich freue mich so auf den Moment, wenn ich zurück bin und alle umarmen kann!» Bis es so weit ist, steht nun jedoch noch ein hartes Stück Arbeit an: Am Samstag kämpft Dominique im grossen Finale um die Krone aller Kronen.

Weitere Artikel über Dominique Rinderknecht finden Sie im grossen SI-online-Dossier.

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