Miss Schweiz 2010 Miss-Verständnis beim Schweiz-Match

Zwischen Maske, Shootings und Video-Dreh nahmen sich einige Kandidatinnen Zeit, das Spiel der Schweizer Nati gegen Chile zu verfolgen. Bewiesen haben sie dabei vor allem eins: Wissen über Fussball und die Spieler unserer Mannschaft.

Frauen und Fussball, kein Ding der Unmöglichkeit: Ins Miss-Schweiz-Camp 2010 auf Madeira fallen zwei Spiele der Schweizer Nationalmannschaft an der WM in Südafrika. Trotz straffem Terminplan finden sich einige Kandidatinnen im TV-Raum des Hotels ein. Nadine Schüpfer, 22, ahnt die Niederlage der Schweiz schon vor dem Schlusspfiff – «das reicht nicht mehr», prophezeit sie in der 87. Spielminute. «Aber: Der FCB ist Meister, alles andere ist nicht so wichtig.» Die Baslerin ist Fussballfan. Kein Wunder, schliesslich hat sie mit Nati-Spieler Eren Derdiyok die Schulbank gedrückt.

Kollegin Anic Lysser, 21, nimmt den Ball am liebsten selbst vor den Fuss. 2 Jahre spielte sie in einer Damenmannschaft. Heute geht die Bernerin aber lieber mit den «Giele» tschutten, weil es einfach mehr «fägt». Und da ihre Kolleginnen Arjeta Lataj, 21, Noemi Leibinn, 18, Carole Jäggi, 22, und Jennifer Hurschler, 23, vor allem wegen der Stimmung an der WM Fussball schauen, erklärt Lysser ihnen kurzerhand die Offside-Regel – mit einer Colaflasche als Stürmer und einem Wasser als Gegenspieler.

Auf einem Gebiet sind aber alle Fachfrauen. Einstimmig wählen sie Goalie Diego Benaglio zum schönsten Schweizer Spieler. Und warum haben die Schweizer die Chilenen eigentlich nicht bezwungen? «Wenn ich das ganze Spiel gesehen hätte, hätten sie gewonnen», scherzt Arjeta.

SI online berichtet täglich aus dem Miss-Schweiz-Camp 2010 auf Madeira.


 

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