Nach nur zwei Jahren Missen-Chefin Angela Fuchs gibt ihr Herzensprojekt auf

Sie mag nicht mehr. Angela Fuchs ist per sofort aus dem Verwaltungsrat der Miss-Schweiz-Organisation ausgetreten.
Angela Fuchs
© Miss Schweiz

Der Abschied fällt Angela Fuchs schwer. 

Es war ein langersehnter Traum, der für Angela Fuchs, 44, in Erfüllung ging: Als nach Lauriane Sallins, 24, Krönung 2015 die Weiterführung der Miss-Schweiz-Wahlen auf dem Spiel stand, war für Fuchs klar: Die Miss Schweiz darf nicht sterben. Gemeinsam mit Andrea Meyer und Iwan Meyer gründete sie vor zwei Jahren die neue Organisation und übernahm das Zepter. Nun gibt die dreifache Mutter schweren Herzens auf.

«Überwältigt von den lieben Nachrichten»

Auf Anfrage von SI online bestätigt Fuchs: «Ich war schon länger nicht mehr CEO, nun bin ich auch aus dem Verwaltungsrat der Organisation und der dazugehörenden zwei Firmen ausgetreten.» So steht es auch im Handelsregister. Es sei für sie «ein schwerer Schritt» gewesen. «Ich bin gerade überwältigt von all den lieben Nachrichten. Das bedeutet mir sehr viel», gesteht sie.

Mehr als zwei Jahre sei sie voller Elan für dieses Projekt unterwegs gewesen und habe die Marke mit der Unterstützung vieler Menschen wieder zum Leben erweckt. Der Moment, als Jastina Doreen Riederer, 20, zur neuen Miss Schweiz gewählt wurde, war für Angela Fuchs ein absoluter Höhepunkt und sehr emotional.

Galerie: Unsere Missen seit 1977:

Missen-Coach Anita Buri war überrascht

Der Rücktritt nach nur drei Monaten Amtszeit der aktuellen Miss Schweiz kommt überraschend. So auch für Missen-Coach Anita Buri, 39. Sie sei heute Mittwoch per SMS informiert worden, bestätigt die Thurgauerin auf Anfrage.

Jastina Doreen Riederer und Anita Buri
© Sven Walliser

Verstehen sich blendend: Anita Buri (r.) war für die neue Miss Schweiz in der ersten Woche rund um die Uhr da.

Die Organisation engagierte die Ex-Miss für die Anfangsphase als Coach von Riederer. In dieser kurzen Zeit hat sich zwischen den beiden Missen eine Freundschaft entwickelt. Von Zeit zu Zeit nehmen sie gemeinsame Bookings wahr. 

Was konkret den Auschlag für den Rücktritt gegeben hat, darüber mag Angela Fuchs zurzeit nicht reden. «Blick» gegenüber sagte sie, dass hinter den Kulissen «zuviel passiert» sei.

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