Die Fernsehfrau erhält nach 25 Jahren die Kündigung Monika Fasnacht: «Das tat schon weh»

Nach 25 Jahren beim Schweizer Fernsehen erhielt Monika Fasnacht vor Kurzem die Kündigung. Per Telefon. Nun spricht die Fernsehfrau über ihre Enttäuschung. 
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© Dukas

Ist enttäuscht vom Schweizer Fernsehen: Moderatorin Monika Fasnacht.

Über zwei Jahrzehnte arbeitete sie beim Schweizer Fernsehen. Monika Fasnacht, 54, Moderatorin vom «Donnschtig-Jass», «Samschtig-Jass» und «Tiergeschichten». Bereits im Jahr 2011 wurde sie beim «Donnschtig-Jass» abgesetzt, fünf Jahre später auch beim «Samschtig-Jass». Und nun beendete ihr Arbeitgeber auch noch ihr Engagement bei «Tiergeschichten». Wie sie jetzt gegenüber «Blick» erzählt, hätte sie im Juni ein Stab-Mitarbeiter der Abteilung Unterhaltung angerufen und ihr gesagt, die Tiersendung falle den Sparmassnahmen zum Opfer. 

Die Moderatorin äusserte sich bereits diese Woche in der Telezüri-Sendung «Sommertalk» zu ihrer Kündigung: «Das tat schon weh, ganz klar.» Per Telefon die Kündigung zu erhalten, sei in ihren Augen keine Art und Weise zu sagen, dass fertig sei. Sie sei sehr enttäuscht: «Ich habe die Sendungen immer mit sehr viel Herzblut moderiert.» Ein Dankeschön für die letzten 25 Jahre bei SRF habe sie nie bekommen.

Monika Fasnacht moderiert «Samschtigs Jass»
© SRF/Oscar Alessio

Monika Fasnacht moderierte die Sendungen «Donnschtig-Jass», «Samschtig-Jass» und «Tiergeschichten».

Anders sieht das Schweizer Fernsehen den Fall. Wie Ex-Unterhaltungschef Christoph Gebel, 59, gegenüber «Blick» erklärt, sei Monika Fasnacht nicht gekündigt worden. Ihr Vertrag für «Tiergeschichten» sei befristet gewesen. Im Frühjahr 2018 hätte man die Fernsehfrau in einem persönlichen Gespräch vorinformiert, dass die Sendung ins Sparpaket fallen könnte. Sobald der definitive Entscheid gefallen sei, habe man allen Betroffenen die Änderungen mitgeteilt. In diesem Fall in einem erklärenden Telefongespräch: «Selbstverständlich verstehen wir die Enttäuschung über eine abgesetzte Sendung», so Gebel. 

Monika Fasnacht steckt, trotz Enttäuschung, den Kopf nicht in den Sand. Sie ist positiv und schaut nach vorn: «Es ist auch eine Chance», sagt sie. 

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