Simonetta Sommaruga Nach 4. Wahlgang: Die SP-Frau ist Bundesrätin

Die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga hat das Rennen um den Bundesratssitz von Moritz Leuenberger gemacht: Sie reiht sich fortan in den Bundesrat ein.
Simonetta Sommaruga bedankte sich nach ihrer Wahl in den Bundesrat für den fairen Wahlkampf.
© Keystone Simonetta Sommaruga bedankte sich nach ihrer Wahl in den Bundesrat für den fairen Wahlkampf.

Die Vereinigte Bundesversammlung hat die SP-Kandidatin Simonetta Sommaruga, 50, im vierten Wahlgang zur Bundesrätin gewählt. Die Berner Ständerätin tritt die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger an.

Damit haben die Frauen erstmals in der Geschichte der Schweiz die Mehrheit in der Regierung. Sommaruga konnte sich gegen SVP- Nationalrat Jean-François Rime und SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr durchsetzen.

Bereits im ersten Wahlgang hatte sie am meisten Stimmen erhalten. Im zweiten Wahlgang konnte sie die Führung ausbauen. Im dritten Wahlgang schied Konkurrentin Jacqueline Fehr aus, weil sie am wenigsten Stimmen erhielt. Im vierten Wahlgang erreichte Sommaruga mit 159 Stimmen das absolute Mehr. Rime kam im dritten Wahlgang auf 81 Stimmen. Der SVP- Kandidat tritt auch bei der Wahl um die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz an.

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