Julia Saner Nach Chanel-Show: «Paris fägt total»

Sie rockte in Mailand und triumphiert jetzt in Paris: Topmodel Julia Saner läuft an der Seine nur für die ganz grossen Designer: nach «Chanel» nun auch für «Valentino». SI online sprach mit der Bernerin zwischen ihren Auftritten.

Als sie letzte Woche für die Fashion Week nach Mailand reiste, dachte Julia Saner, 18: «Hoffentlich kann ich wenigstens an einer Show laufen.» Rückwirkend klingt der Satz ironisch. In Mailand triumphierte Julia mit elf Highclass-Defilees. Alle wollten sie: «Gucci», «Fendi», «Cavalli» oder «Ferragamo». Im gleichen Tempo geht es jetzt an den Prêt-à-Porter-Schauen in Paris weiter.

Nachdem sie für «Dior», «Givenchy», «Lanvin» und anderen über den Catwalk lief, stand am Dienstagvormittag «Chanel» auf dem Programm. SI online erzählt sie von ihrem Erlebten: «Karl Lagerfeld hat backstage während des Fittings an mir herumgezupft. Er trug ausnahmsweise keine Sonnenbrille.» In der Garderobe hat Julia ebenso die «Vogue»-Chefin Anna Wintour gesehen, die Lagerfeld bei den Anproben unter die Arme griff.

Während des Durchlaufs lief alles wie am Schnürchen. «Gottseidank trug ich flache Schuhe, da kann nichts schief gehen», so das Topmodel. Bei einem Catwalk-Durchlauf wäre sie allerdings fast zu Boden gefallen: «Als ich für ‹Givenchy› lief, musste ich so hohe und schwere High Heels tragen. Ich zweifelte daran, dass ich das schaffe», erzählt sie am Telefon. Ihr Talent kann sie schon am selben Nachmittag in zwei Shows beweisen: bei «Valentino» und «Alexander McQueen». Julias Fazit: «Paris fäget total!»

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